Was ist digitales Fundraising? Maßgeschneiderte Tools für digitale Spendenlösungen

von Hendrik Simon, Leiter Liquiditätsmanagement

Eine illustrierte Hand mit einem lila Herzen

Wieso sollten Sie digital Spenden sammeln?

Der Aufstieg des digitalen Fundraisings schafft neue Möglichkeiten für Organisationen, Geld zu sammeln, indem sie sich die neueste Technologie zu eigen machen, wobei die Entwicklung rasant voranschreitet. Da sich das Verbraucherverhalten, die Bedürfnisse und Erwartungen mit der digitalen Revolution ändern, können es sich Wohltätigkeitsorganisationen nicht leisten, hinterherzuhinken. Wenn gemeinnützige Organisationen jetzt nicht anfangen, das volle Potenzial bargeldloser Spendenlösungen auszuschöpfen, werden sie bald aufholen müssen, wenn Bargeldzahlungen in unserer Wirtschaft nicht mehr existieren.

Digitale Spendenlösungen sind weder kompliziert noch zeitaufwendig. Der Kunde zieht einfach seine Bankkarte oder tippt auf seinem Smartphone, um die Transaktion durchzuführen. Bemerkenswert dabei ist, dass es bereits zahlreiche kontaktloser Spendentechnologien gibt, die Wohltätigkeitsorganisationen dabei helfen, sich an den Wandel der Zeit anzupassen.

Kontaktlose Fundraising-Technologie kann sogar vor Ort beim Straßensammeln helfen. Mit flexibel montierbaren, kontaktlosen Spendensäulen können Sie herkömmliche und unhandliche Sammelbehälter ersetzen und so bargeldlos Spenden sammeln. Potenzielle Spender müssen nicht mehr mit schlechtem Gewissen an einem Sammelbehälter für wohltätige Zwecke vorbeigehen, weil sie kein Bargeld bei sich tragen.

Bargeldlose Spendenlösungen machen das Spenden einfach und bequem und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden überhaupt spenden.

Es sollte zudem keine Überraschung sein, dass Smartphones heute die Vorherrschaft bei den digitalen Geräten haben. Die Menschen verbringen mehr Zeit online auf ihren Handys als auf Desktops oder Tablets. Smartphone-Nutzer sind im Durchschnitt auch die größte Quelle für den Traffic auf Wohltätigkeits-Websites und wenn es um das Spendenverhalten geht, sind junge Spender doppelt so häufig bereit, über ihr Smartphone für wohltätige Zwecke zu spenden als frühere Generationen. Studien haben außerdem ergeben, dass die jüngsten Spender die großzügigsten sind, wenn es ums Spenden geht.

Diese Spenderkanäle und jüngeren Zielgruppen anzusprechen, ist daher eine hervorragende Strategie. Die optimale Nutzung des Potenzials mobiler Spenden könnte gemeinnützige Organisationen dabei helfen, die großzügigste Generation zu erreichen, und zwar über die Geräte, über die sie am ehesten spenden. Da die Nutzung von Mobiltelefonen von Jahr zu Jahr zunimmt, können Sie durch den Einsatz mobiler Spenden und digitaler Spendentechnologie diese Zielgruppe potenzieller Spender erreichen.

Die Auswirkungen von Covid19 auf Fundraising?

Was Spender in Zeiten wie diesen sehen müssen, ist, dass ihre soziale Investition einen Unterschied macht. Für Fundraiser ist es essentiell, sich anzupassen und kreativ zu sein.

Während die Welt weiterhin auf soziale Distanz geht und Meetings und Events virtuell abgehalten werden, müssen gemeinnützige Organisationen sich überlegen, wie sie beispielsweise eine sehr kalte Plattform wie Zoom personalisieren können. Etwas so Einfaches wie die Verwendung der Galerieansicht auf Zoom und die Identifizierung von Personen mit Namen kann sich persönlicher anfühlen.

Spenden hat einen therapeutischen Charakter und ermöglicht es den Menschen, Teil einer Lösung zu sein. Die Herausforderungen für Wohltätigkeitsorganisationen ist es, weiterhin mit Spender:innen zu kommunizieren und sie auf dem Weg zur Lösung des Problems mitzunehmen. In dieser Zeit ist es wichtiger denn je, alle Beziehungen weiter zu pflegen und zu sichern. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Wohltätigkeitsorganisationen die neuen Zahlungstechnologien nutzen und der Entwicklung einen Schritt voraus sind. Die Abhängigkeit der Gesellschaft vom gemeinnützigen Sektor bei der Unterstützung von Bedürftigen wird stärker denn je sein, wenn Sie sich die anhaltenden Auswirkungen des Klimawandels, der alternden Bevölkerung und die Folgen einer globalen Pandemie vor Augen führen.

Zwei illustrierte Hände, die sich ein lila Herz übergeben

Der Nutzen der Digitalisierung

Da das Internet immer mehr zu einem Teil unseres täglichen Lebens wird, muss Fundraising mit dem Trend Schritt halten. Statistiken zeigen, dass mehr als die Hälfte der Spender weltweit bevorzugt online spenden, und diese Zahl wächst jedes Jahr.

Manuelle, papierbasierte Prozesse sind veraltet und ineffizient. Sie verschwenden Papier, Druckertinte und anderes Büromaterial wie Stifte und Büroklammern. Manuelle Prozesse verursachen außerdem höhere Personalkosten. Das sind Kosten, die sich gemeinnützige Organisationen nicht leisten können.

Die Technologie setzt stark auf Automatisierung, was die Dinge beschleunigt und die Zeit von Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern für wichtigere Dinge wie Fundraising, Einhaltung von Vorschriften, Auswirkung auf die Gemeinschaft, direkten Service, Aufbau von Freiwilligen und andere Aktivitäten, die die Produktivität der gemeinnützigen Organisation erhöhen, freisetzt.
Zum Beispiel ist die Automatisierung ein wertvolles Werkzeug für das Fundraising und die Erfassung von Ehrenamtlichen-Stunden.

Gemeinnützige Organisationen versuchen im Allgemeinen, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und zu bedienen. Technologie macht es möglich, die Reichweite einer gemeinnützigen Organisation in Bezug auf die von ihr angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu erweitern und damit ihre Fähigkeit zu erhöhen, dem angestrebten Organisationszweck zu dienen.

Digitalisierung unterstützt gemeinnützige Organisationen erheblich, indem sie ihnen hilft, ihre Einnahmen zu steigern. Viele Spender bevorzugen es, elektronisch zu spenden, was den Verantwortlichen die Teilnahme an Versammlungen erspart, um formell um Spenden zu bitten.

Spender, Mitglieder und Interessenvertreter bevorzugen ebenfalls die elektronische Kommunikation, da sie auf beiden Seiten bequem und zeitnah ist. Elektronische Kommunikation bietet die Möglichkeit, den Erfolg einer gemeinnützigen Organisation an ihre Spender, Mitglieder und andere Interessengruppen zu kommunizieren. Die Website einer Non-Profit-Organisation ist ein wichtiges Instrument, um Anhänger über die Arbeit der Non-Profit-Organisation zu informieren und aufzuklären.

Eine weitere Möglichkeit, wie gemeinnützige Organisationen mit ihren Mitgliedern kommunizieren, sind E-Mail-Newsletter und E-Blasts. Automatisierte E-Mails füllen Namen und Adressen vor, und die Zeitersparnis ermöglicht es gemeinnützigen Organisationen, Informationen in regelmäßigen Abständen zu versenden, wodurch die Menschen auf ihren Verteilerlisten engagiert und verbunden bleiben.

 

Drei langfristige Vorteile von digitalen Fundraising-Kampagnen

  1. Sie ermöglichen es Ihrer Organisation, die nächste Generation von Spendern früher zu gewinnen und zu binden.

    Einen Weg zu finden, Spender zu gewinnen und zu binden, ist für viele Non-Profit-Organisationen heute ein wichtiges Thema, zumindest für diejenigen, die eine langfristige Wirkung anstreben. Digitale Fundraising-Kampagnen bieten die Möglichkeit, mit dem Aufbau dieser Beziehung früher zu beginnen - über einen Kanal, an dem sie aktiv beteiligt sind.

     

  2. Sie schaffen neue Möglichkeiten, um Daten zu sammeln.

    Das Sammeln von Faktendaten ist ein wichtiger Teil jeder digitalen Fundraising-Strategie, aber was Sie mit diesen Daten machen, ist oft noch wichtiger. Letztlich können Sie mit digitalen Fundraising-Kampagnen eine Fülle von Faktendaten (Häufigkeit, Umfang, Geldwert und Vermögensscreening) anreichern, um die Kommunikation mit Ihren Spendern zu verbessern.

     

  3. Sie ermöglichen es Ihnen, zusätzliche Verhaltensdaten zu sammeln, um die Art und Weise zu verbessern, wie Sie mit jedem einzelnen Spender kommunizieren.

    Digitale Kampagnen schaffen oft eine wichtige Datenquelle darüber, was für die Teilnehmer am wichtigsten ist: demografische Informationen, welcher Zweig der gemeinnützigen Mission sie am meisten anspricht, ihre Interessen und ihr Engagement für Ihre Sache und mehr.
Die digitale Spendensäule im Einsatz

Welche Möglichkeiten für digitales Fundraising gibt es?

Der Begriff "Online-Spende" kann eine Vielzahl von Fundraising-Methoden umfassen. Dazu gehören:

Traditionelle "Spenden"-Buttons

Dabei handelt es sich um einen in eine Schaltfläche eingebetteten Link zu einer sicheren Online-Seite, auf der ein Spender seine Zahlungsinformationen eingeben kann. Sie kann von einer kurzen Beschreibung der Wohltätigkeitsorganisation oder einem Logo begleitet werden, aber ihre primäre Funktion ist es, die Spende entgegenzunehmen. Diese Seite wird oft in Verbindung mit anderen Online-Spendenformaten verwendet.

Über Ihre Website / mobil

Ihre eigene Website ist das Aushängeschild Ihrer Institution und eignet sich deshalb hervorragend, um Fundraising-Vorhaben darzustellen und Spenden zu sammeln. Spender:innen verlassen so nicht ihr bekanntes Umfeld und erhalten alle wichtigen Informationen zur Institution auf einen Blick. Online-Spendentools sind meistens ohne viel Aufwand integriert und bieten viele Services, um Ihnen das Spenden sammeln so einfach wie möglich zu machen.

So bietet Ihnen beispielsweise das Spendentool der EB eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Bedürfnisse. Dieses lässt sich schnell auf Ihrer Website integrieren, ohne dass Sie hierfür über spezielle Programmierkenntnisse verfügen müssen. Das Spendentool der EB zeichnet sich aus durch höchste Sicherheitsaspekte, die Skalierbarkeit der Anwendungen, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Logo und Design, eine intuitive Bedienung sowie eine optimale Datenverwaltung.

SMS- oder E-Mail-Kampagnen

Da immer mehr Menschen über Handys mit unbegrenztem SMS-Versand verfügen, werden SMS-Kampagnen immer beliebter. Der oder die potenziell Spendenwillige erhält eine SMS-Nachricht über die Wohltätigkeitsorganisation und eine kurze Ansprache, warum gespendet werden sollte, zusammen mit einem Link, der zu einer sicheren Webseite führt, auf der Sie die Zahlungsinformationen eingeben können.

E-Mail-Kampagnen sind ähnlich wie SMS-Kampagnen, nur dass Sie einen Spendenaufruf mit mehr Details versehen können. In die E-Mail kann eine "Spenden"-Schaltfläche eingebettet werden, die einen Spender zu einer sicheren Zahlungsseite führt. Die meisten E-Mail-Dienste können ziemlich ausgefeilte Kampagnen einrichten, und Sie können ganz einfach wiederkehrende E-Mails oder eine Reihe von E-Mails einrichten und dann den automatischen Versand dieser E-Mails planen. Bei einigen Diensten erhalten Sie sogar eine Benachrichtigung, ob der/die Empfänger:in die E-Mail geöffnet oder einfach ungelesen gelöscht hat. Wenn Sie jedes Jahr mehrere Spendenaktionen durchführen, können Sie mit automatisierten E-Mails Zeit sparen.

Crowdfunding
Donation Matching
Vor Ort mit technischer Ausstattung

An Orten, an denen besonders viel Laufkundschaft vorherrscht, bietet sich die Nutzung einer fest installierten digitalen Spendensäule an. Der Dienstleister Digital.Wolff hat in unserem Auftrag eine digitale Spendensäule entwickelt, an der Spender:innen bequem per Girocard, Kreditkarte oder Smartphone spenden können. Angesichts der Tatsache, dass immer weniger Menschen Bargeld mit sich führen, stellt der Einsatz einer digitalen Zahlungsabwicklung eine optimale Möglichkeit dar, bargeld- und kontaktlose Spenden entgegenzunehmen.

Neben der einfachen Nutzung des digitalen Opferstocks liegen die Vorteile auch vor allem darin, dass der Verwaltungsaufwand und die damit verbundenen Kosten erheblich gesenkt werden können. Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass die gespendeten Beträge in der Regel höher ausfallen, wenn sie auf digitalem Wege mit Kreditkarte oder Smartphone getätigt werden, als wenn jemand einige Münzen, die sich zufällig in der Tasche befinden, spendet.

Mit der digitalen Spendensäule der EB lässt sich auch die Ausstellung von Spendenquittungen realisieren und eine automatische Übertragung der Abrechnung in Ihre Buchhaltung. Zudem lassen sich Spendenzwecke im Webportal hinterlegen. Auch die Erstellung von Kollektenplänen ist möglich.

Welches Tool eignet sich für meine Zwecke am besten?

Dies hängt grundsätzlich von Ihren Bedürfnissen ab. Umfasst das Anliegen die Unterstützung von Museen, Kulturstätten oder kirchlichen Einrichtungen, ist eine digitale Spendensäule optimal, gerade im Hinblick darauf, dass in Zeiten der Corona-Pandemie die Besucherzahlen und der Publikumsverkehr in den genannten Einrichtungen drastisch sinken. Die Spendensäule ermöglicht es Besuchern, Gläubigen und Interessenten ihrem Bedürfnis nach Unterstützung in Form einer Spende nachzukommen, auch wenn der Besuch der Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.

Geht es darum, im Internet eine breite Gruppe an Spendenwilligen zu erreichen, eignet sich das suchmaschinenoptimierte Spendentool der EB. Gerade für Organisationen, die bisher Spenden auf klassischem Weg generiert haben, ist die Nutzung des Spendentools eine gute Möglichkeit, den Weg in die Digitalisierung erfolgreich zu meistern und Spendenwillige auch deutschlandweit zu erreichen.

Falls jedoch ein kostenintensives Projekt finanziert werden soll, für das in kurzer Zeit eine vergleichsweise hohe Summe erforderlich ist, ist die Nutzung der Crowdfunding-Plattform die ideale Lösung, da die Realisierung des Projektes durch die Beteiligung vieler begünstigt wird.

Der kostenfreie GiroCode-Generator für Kunden der EB

Die EB bietet ihren Kunden einen GiroCode-Generator an, über den einfach, sicher und kontaktlos Spenden gesammelt werden können. Viele Spenden scheitern daran, dass der Verwendungszweck zu kompliziert ist oder dass die Spendenwilligen bei der Transaktionsdurchführung versehentlich einen Zahlendreher bei der Kontonummer einbauen. Mit dem GiroCode, in dem alle wichtigen Daten erfasst sind, lässt sich dies vermeiden, so dass die Spender:innen lediglich den Code mit ihrer Banking App abscannen müssen, um eine Spende zu tätigen.

Die Kunden der EB können nach dem Ausfüllen des Formulars für den GiroCode-Generator die gewünschte Größe wählen und den Code dann bequem ausdrucken. Die Platzierung des Codes ist sowohl offline als auch online möglich. Neben Flyern, Broschüren oder Plakaten kann die Verwendung des Codes auch auf Websites erfolgen – für eine einfache und sichere Spendentransaktion. Der GiroCode-Generator ist für Kund:innen der EB kostenlos verfügbar.

Was sich außerdem hinter dem GiroCode verbirgt, wie die Idee zustande kam und wie das Konzept bisher angenommen wird, verrät Ihnen unser Produktmanager Janosch Schwalm im Interview.

Janosch Schwalm

Was verbirgt sich hinter "Spenden sammeln per GiroCode"?

Ein GiroCode ist eine spezielle Form eines QR-Codes, der mit einer Banking App gescannt werden kann und alle Informationen enthält, die für eine Überweisung nötig sind. Das sind insbesondere Name sowie IBAN des Empfängerkontos. Auch ein Verwendungszweck und ein Wunschbetrag können in einem QR-Code hinterlegt werden.

Mit unserem GiroCode Generator können unsere Kund:innen nun selbst – mit den Kontodaten ihres Spendenkontos – einen solchen QR Code generieren und als Bilddatei herunterladen. Die Einsatzorte sind vielfältig: Website, Newsletter, Flyer, Plakate, Liedzettel in der Kirche und vieles mehr. Die Spender:innen müssen dann keine langen IBANs mühsam abtippen, sondern scannen den GiroCode. Dafür öffnen sie ihre Banking-App und wählen die Funktion Überweisung per GiroCode (auch Fotoüberweisung oder Scan2Bank genannt). Nach dem Scannen des GiroCodes wird die Überweisungsmaske automatisch mit den hinterlegten Daten vorausgefüllt. Diese können die Spender:innen individualisieren – zum Beispiel wenn sie den Spendenbetrag ändern möchten.

Wie kam es zu der Idee?

Die Idee kam primär durch die Corona-Pandemie. Insbesondere die Tatsache, dass Spenden und Kollekten durch die stark eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten momentan deutlich geringer ausfallen, haben uns dazu veranlasst, das kontaktlose Spenden nachhaltig zu fördern.
Im Team der digitalen Kundenprodukte verstehen wir es als unsere Aufgabe, unseren Kunden einen Weg in die digitale Zukunft aufzuzeigen und sie auf diesem Weg bestmöglich zu begleiten. So haben wir bereits im Sommer mit Einfach Besuchen eine App herausgebracht, mit der unsere Kunden kostenfrei, datenschutzkonform und papierlos Besucherdaten erfassen können – z.B. bei Gottesdiensten. Die große Nachfrage, inzwischen nutzen viele hundert Veranstalter unsere App, hat uns gezeigt: Wir können unsere Kunden in der Pandemie unterstützen, auch über das klassische Bankgeschäft hinaus.

Wem hilft die digitale Spende besonders?

Bei der Entwicklung haben wir zunächst an unsere gemeinnützigen Kunden gedacht, beispielsweise Kirchengemeinden, Hospize, Vereine. Gerade Einrichtungen, bei denen gute Hygienekonzepte besonders wichtig sind, profitieren von kontaktlosem Fundraising.

Grundsätzlich kann der Generator aber auch für andere Zwecke verwendet werden. Zu denken ist dabei bspw. auch an einen GiroCode auf einer Rechnung, den die Bezahlenden nur noch scannen müssen, ohne die Überweisungsdaten abtippen zu müssen.

Wie wird das Konzept angenommen bzw. gibt es bereits User/Interessenten?

Das Feedback, das uns bislang erreicht hat, ist durchweg positiv. Es gab sogar einen Interessenten, der den Generator schon vor der Veröffentlichung sehnsüchtig erwartet hat. Diesem haben wir vorab schon einen individuellen GiroCode generiert und zugeschickt.

Wir sind gespannt auf weiteres Feedback. Damit können wir den Girocode Generator den Bedürfnissen unserer Kund:innen noch besser anpassen.

Was ist dein Fachbereich und wie gestaltet sich deine tägliche Arbeit innerhalb der EB?

Ich bin Produktmanager mit einem technischen Background als Softwareentwickler. Die Fähigkeiten und Erfahrungen, die ich mir unter anderem auch in einem Start-up sammeln konnte, helfen ungemein, sodass ich zusammen mit meinem Team unseren Kund:innen Schritte in die digitale Zukunft aufzeigen und Werkzeuge dafür an die Hand geben kann. Meine tägliche Arbeit besteht aus der Recherche, was unsere Kund:innen digital voranbringen kann, über die Konzeption, bis hin zur konkreten Implementierung von neuen digitalen Kundenprodukten.

Fazit

Aus Herausforderungen werden Chancen

Die fortschreitende Digitalisierung im privaten und öffentlichen Bereich stellen Institutionen vor allerlei Herausforderungen und auch die globale Pandemie drängt zum Umdenken.

Gerade im Bereich des Fundraisings bieten sich dadurch allerdings auch neue Möglichkeiten für Sie, Spendenvorhaben und Spender:innen zusammenzubringen. Ob Sie Ihre Zielgruppe gezielt per E-Mail oder SMS kontaktieren oder ein Fundraising-Vorhaben auf Ihrer Website präsentieren möchten – die vielfältigen Tools auf dem Markt zeigen klar: Spenden sammeln geht auch digital!

Ein Blick auf das Angebot der Evangelischen Bank lohnt sich auf jeden Fall, denn für viele Einsatzzwecke bieten wir Ihnen schnelle und sichere Lösungen.