Digitaler Klingelbeutel

Digitale Spendenlösungen finden auch im kirchlichen Bereich immer weitere Verbreitung. Kein Wunder, denn viele Menschen nutzen nur noch selten Bargeld. Sie setzen auf den bequemen, sicheren und flexiblen Einsatz digitaler Zahlungsabwicklung per Girocard, Kreditkarte oder Smartphone. Zudem wird das Bargeldmanagement für die Kirchengemeinden wie für Banken immer aufwändiger, Verwaltungsaufwand und Kosten sind beträchtlich. Die Zukunft liegt im bargeldlosen Zahlungsverkehr.

Die für den Einsatz in Kirchengemeinden ideale, zeitgemäße Lösung ist der digitale Klingelbeutel. Er ist mit Unterstützung der Evangelischen Bank von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) entwickelt und erfolgreich getestet worden. Das technische Know-how stammt von der Berliner Firma digital.wolff, plötz & co gmbh. Das in dieser Form weltweit einzigartige, patentrechtlich geschützte Modell ermöglicht Kirchengemeinden die bargeldlose Abwicklung von Spenden und Kollekten im Gottesdienstverlauf.

Sehen Sie selbst!

 

Als Hybridlösung, die einem herkömmlichen Klingelbeutel gleicht, erlaubt er diskriminierungsfrei weiterhin den Einwurf von Münzgeld oder Scheinen. Der große Vorzug aber ist das bequeme kontaktlose Bezahlen per Girocard, Kreditkarte oder Smartphone mittels NFC-Technologie (Near Field Communication, erkennbar an dem Funkwellensymbol auf Ihrer Bankkarte) ohne PIN-Eingabe. Möglich wird das durch einen integrierten Funkchip. Die Höhe der Spendensumme ist in Ein-Euro-Schritten bis zu einem Betrag von 25 Euro frei wählbar. Dazu reicht das Drehen eines Knopfes am Griffende und eine Bestätigung per Knopfdruck. Nach Auflegen der Karte auf ein Sensorfeld bestätigt ein leiser Piepton den erfolgreichen Transfer. Technik und Akku sind in das Gehäuse integriert, die Nutzung ist intuitiv, sicher - und der Spender bleibt anonym.

Der digitale Klingelbeutel fügt sich nahtlos und vollkommen barrierefrei in die bestehende Liturgie ein und schließt als überzeugende technische Lösung eine Lücke im kirchlichen Spendensystem. Das Modell eignet sich für die Weitergabe in den Bankreihen ebenso wie für die Kollekte am Ende des Gottesdienstes – je nach regionaler Kollektentradition. Voraussetzung ist ein funktionierendes WLAN im Kirchengebäude.