Neuerungen im Online-Banking

Im September trat die neue europäische Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 vollständig in Kraft.

Was bedeutet das für Sie?
Mit der vollständigen Einführung wird der Online-Zugriff auf Ihr Konto durch die sogenannte „starke Kundenauthentifizierung“ geschützt. Onlinezahlungen müssen nun grundsätzlich durch zwei unabhängige Merkmale aus den Kategorien Wissen, Besitz und Inhärenz bestätigt werden.

  • „Wissen“        = nur der Nutzer hat eine Kenntnis (z. B. PIN beim Login)
  • „Besitz“          = nur der Nutzer führt es mit sich (z. B. TAN, Chipkarte)
  • „Inhärenz“     = ist nur dem Nutzer körperlich eigen (z. B. Fingerabdruck)

Das bedeutet, dass Sie beim Login in das Online-Banking neben Benutzerkennung und PIN von Zeit zu Zeit auch zusätzlich eine Transaktionsnummer (TAN) eingeben müssen.

Was änderte sich darüber hinaus im Online-Banking?

  • Es erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben ein automatischer Logout nach 5 Minuten, sofern keine Aktivität (d. h. Klick oder Eingabe über die Tastatur) stattgefunden hat. Vormals lag der Zeitraum bei 15 Minuten.
  • Bei der Anzeige von Kontoumsätzen über 90 Tage ist die Eingabe einer TAN erforderlich.

Checkliste - darauf sollten Sie achten:

  • Ihre Online-Banking-Apps oder Online-Banking-Software muss auf den neuesten Stand gebracht werden.
  • Zahlungen an sich selbst – also zwischen Ihren Zahlungskonten bei der Evangelischen Bank – sind bequem ohne TAN-Eingabe möglich.
  • Kleinbetrags­zahlungen bis 30 Euro können ebenfalls ganz ohne TAN-Eingabe erfolgen. Intelligente Sicherheits­systeme prüfen im Einzelfall, ob eine TAN-Eingabe erforderlich ist.
  • Beauftragen Sie einen Dritt­dienstleister, ist dieser dazu berechtigt, Ihre Konto­zugangs­daten wie zum Beispiel PIN und TAN abzufragen.
  • Dritt­dienste können bequem über das Online-Banking verwaltet werden: Sie können einsehen, wer von den Berechtigten wann Informationen abgerufen hat und können weitere Konto­zugriffe von Dritt­diensten widerrufen.