17 Ziele

Der Nachhaltigkeits­blog der Evangelischen Bank

Die Vereinten Nationen haben mit den 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein Werk geschaffen, das Staaten und Unternehmen als Maßstab für nachhaltiges Handeln dient. Die Abwendung der dramatischsten Folgen des Klimawandels, Umweltschutz, aber auch der Kampf gegen Hunger und Armut sowie die Förderung von Chancengleichheit gehören dazu.

Investments spielen eine wichtige Rolle bei der Erreichung der 17 Ziele. Es sind Anleger, die entscheiden, welche Unternehmen durch Aktienkäufe gefördert werden – und welche nicht. Dadurch hat sich ein eigener Markt entwickelt, man spricht von Sustainable Finance (Nachhaltige Finanzwirschaft). Darunter werden Geldanlagen zusammengefasst, die Umweltsünder und nicht-nachhaltiges Handeln aus ihren Portfolios verbannen – sowie Fonds, die besonders nachhaltige Aktien beinhalten.

Berenike Wiener

Berenike Wiener, Redakteurin dieses Blogs sowie Head of Sustainable Finance & CSR der Evangelischen Bank, befasst sich schon lange mit diesem Thema. Bei ihr laufen alle unsere Anstrengungen zusammen, die Auswirkungen unseres unternehmerischen Handelns unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten konsequent nachhaltig zu gestalten.

Im Blog 17 Ziele veröffentlicht Berenike Wiener Fachbeiträge sowie Statements der Evangelischen Bank zu politischen Entscheidungen rund um Sustainable Finance. Wir wünschen eine anregende Lektüre.

Violetter Balken

 
 

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank

13.12.19: Statement zum geplanten Green Deal der Europäischen Union

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, bezieht zu den jüngst vorgestellten Eckpunkten eines Green New Deals der Europäischen Union Stellung.

Mehr lesen

Mit der Vorstellung der Eckpunkte zum Green Deal hat die Europäische Kommission einen wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Wandel eingeleitet. Es ist richtig und wichtig, den bevorstehenden Herausforderungen aus der Klimaveränderung aktiv und ohne Zögern zu begegnen.

Die zukünftigen Maßnahmen, Initiativen und Veränderungsprozesse, um die Klimaneutralität Europas bis 2050 zu erreichen, werden enorme finanzielle wie personelle Kapazitäten in Anspruch nehmen. Zwar stellt die Europäische Kommission heraus, dass mit der Umsetzung des Green Deals zur sozialen Gerechtigkeit beigetragen wird, dennoch sollte Europa dabei nicht ein anderes Ziel, zu dem sie sich verpflichtet hat, aus den Augen verlieren: Erst im September 2015 wurde die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung angenommen. Kernstück der Agenda 2030 bilden die 17 Ziele, die Sustainable Development Goals (SDGs). Auch bei der Umsetzung der SDGs hat sich die EU entschlossen, die Vorreiterrolle zu übernehmen.

Europa hat sich somit zwei ambitionierte Ziele gesetzt, wenngleich der Green Deal in ökologischen Aspekten als Teil der Agenda 2030 verstanden werden könnte. Es bleibt aus Sicht der Evangelischen Bank die Sorge, dass zwar die klimarelevanten Ziele der Agenda 2030 im Fokus der EU stehen, aber die sozial-ethischen Ziele wie hochwertige Bildung, Armuts- und Hungerbekämpfung oder der Abbau von Ungleichheiten an Priorität und Kapitalzufluss verlieren könnten.

Die Evangelische Bank richtet seit diesem Jahr ihre unternehmerischen Aktivitäten konsequent an den SDGs aus. Wesentlich für diese Entscheidung war, dass durch die SDGs die ökologischen, ökonomischen und sozial-ethischen Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Für die Evangelische Bank stehen alle drei Säulen im Einklang miteinander und setzen den Rahmen für ihr unternehmerisches Handeln.

 
 

EMASplus

04.12.19: Nachschau zur EMASplus-Rezertifizierung erfolgreich gemeistert

Am 28. November 2019 fand die zweite Nachschau zur EMASplus-Rezertifizierung in Kassel statt. Das anspruchsvolle Nachhaltigkeitsmanagement-System hilft uns, unser Handeln konsquent nachhaltig zu gestalten.

Mehr lesen

Nach Gesprächen mit Vorstand, Direktoren und fachlich Verantwortlichen, sowie einem Besuch auf der Baustelle an der Kasseler Hauptstelle und nach einer Reihe von Daten- und Dokumentenprüfungen erteilte uns der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgutachter, Henning von Knobelsdorff, erneut das Testat:

"Die Voraussetzungen zur Gültigkeitserklärung auf Grundlage der Ergebnisse der Prüfungshandlungen sind gegeben."

Wir freuen uns sehr, dass die Evangelische Bank wieder bewiesen hat, nachhaltig zu handeln. An dieser Stelle danken wir allen von Herzen, die diesen Weg konstruktiv mitbegleitet und mitgetragen haben!

 
 

Fair Finance Week

13.11.19: „Finanzwelt – Quo vadis?“ – Die Fair Finance Week 2019

Zum sechsten Mal veranstaltet das Fair Finance Network Frankfurt aus Evangelischer Bank, GLS Bank, Oikocredit und der Triodos Bank die Fair Finance Week. Der Themenschwerpunkt in diesem Jahr lautet „Finanzwelt Quo vadis?“

Mehr lesen

„Finanzwelt – Quo vadis?“ – Die Fair Finance Week 2019

Welche Auswirkung hat der umfangreiche EU-Aktionsplan zum Thema Sustainable Finance auf die Branche und welchen Beitrag müssen die Banken erbringen, damit Ziele wie das Pariser Klimaabkommen erreicht werden können? An fünf Abenden kommen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kirchen, NGOs und zivilgesellschaftlichen Gruppierungen in der Main-Metropole zusammen. Evangelische Bank, GLS Bank, Oikocredit und Triodos Bank, allesamt Pioniere im Bereich der nachhaltigen Finanzen, möchten die Debatte mit Unterstützung kompetenter Akteure in der Öffentlichkeit vorantreiben.

„Finanzmärkte müssen die Zukunft, die wir als Gesellschaft uns wünschen, mitgestalten. Schon lange ist offensichtlich, dass Investitionsentscheidungen gesellschaftliche Entwicklungen und Schieflagen weltweit beeinflussen oder sogar bedingen. Das muss sich ändern“, erklärt Dr. Gerhard Schick, Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende, die Kooperationspartner der diesjährigen Fair Finance Week ist.

Die Auftaktveranstaltung am Montag in der IHK Frankfurt umreißt unter dem Titel „Finanzwelt – Quo vadis?“ das Themenfeld, setzt Impulse und wirft die zentralen Leitfragen für die Fair Finance Week auf. Nach der Eröffnung durch Melanie Nolte (Vizepräsidentin der IHK Frankfurt) und Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen) gibt Dr. Gerhard Schick einen Impuls. Im Anschluss diskutieren Karin Dohm (Global Head of Governmental Affairs Deutsche Bank), Sanika Hufeland (Managing Director Institute for Social Banking) und Dr. Gerhard Schick. Die Moderation übernimmt der Journalist Philipp Krohn von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Am Dienstag geht es im „Haus am Dom“ um den CumEx-Skandal, den wohl größten Steuerraubzug der Geschichte. Geld, mehr als 55 Milliarden Euro, das Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen zugutekommen sollte, wurde den Institutionen von einigen Bankern, Steuerberatern und Investoren entzogen. Es diskutieren Prof. Dr. Bernhard Emunds (Leiter Nell-Breuning-Institut), Dr. Hermann Falk (Vorstand GLS Treuhand) und Heike Hofmann (stellv. Vorsitzende SPD Landtagsfraktion).

Am Mittwoch steht das Thema „Kapital entdeckt Klima“ im Mittelpunkt in der Evangelischen Akademie am Römerberg. Der Trend zur nachhaltigen Geldanlage wird sich an den Märkten durchsetzen. Da sind sich Banker, Fondsmanager und Investoren mittlerweile sicher. Für Deutschlands Großkonzerne könnte das zum Problem werden. Hier gibt es noch nicht viele nachhaltige Vorbilder. Was können wir dagegen tun? Der Abend startet mit einem Impuls von Prof. Dr. Christian Klein (Lehrstuhl für Corporate Finance an der Universität Kassel). Danach diskutieren Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend (Vorstand HEAG Holding), Prof. Dr. Christian Klein, Ingo Speich (Leiter Nachhaltigkeit & Corporate Governance, Deka Investment), Heinz-Thomas Striegler (Finanzdezernent EKHN) sowie Berenike Wiener (Head of CSR and Sustainable Finance bei der Evangelischen Bank). Die Moderation übernimmt die Journalistin Elke Pickartz.

Energiewende, Steuerwende, Verkehrswende etc. – klar ist, es braucht auf vielen gesellschaftlichen Ebenen ein Umdenken, damit wir in Zukunft gut leben können. Welche Rolle spielt Geld bei der Wende zu mehr Nachhaltigkeit? Darum geht es am Donnerstag in der Frankfurt School. Geld hat einen großen Hebel, wenn man es richtig einsetzt. Wie können z.B. Preise von Waren, die alle tatsächlichen Kosten beinhalten, oder eine ökologischen Steuer- und Subventionsreform Anreize zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz und auch sozialen Aspekten schaffen? Es diskutieren Prof. Dr. Harald Welzer (Direktor FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit), Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt (Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik) und Dr. Katharina Reuter (UnternehmensGrün e.V.). Durch den Abend führt Heike Leitschuh, Buchautorin und Moderatorin.

Den Abschluss bildet am Freitag eine Diskussion zum Thema „Banken und Menschenrechte“ im Haus am Dom. „Unternehmen dürfen die Rechte anderer nicht verletzen“, hielt der frühere UNO-Sonderbeauftragte für Unternehmen und Menschenrechte, Professor John Ruggie, fest. Das gilt nicht nur für Industriefirmen und ihre Lieferketten. Das gilt auch für Banken und ihre Kredit- und Anlageentscheidungen. Dr. Alicia Hennig (Dozentin für Wirtschaftsethik an der Southeast University, Nanjing, China) gibt einen Impuls. Danach diskutieren Richard Buch (Projektleiter Fair Finance Guide, Facing Finance e.V.), Dr. Alicia Hennig, Helmut Törner-Roos (Zentrum Ökumene der Ev. Kirche Hessen-Nassau und der Ev. Kirche Kurhessen-Waldeck) sowie Peter Jonach (Abteilungsdirektor Bankenverband). Es moderiert Dr. Brigitte Bertelmann, Dipl. Volkswirtin.

Alle Vortrags- und Diskussionsabende beginnen um 19.30h, der Eintritt ist frei.

 
 

Nachhaltigkeit

11.11.19: Statement zum Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Die Evangelische Bank ist gut aufgestellt.

Mehr lesen

„Das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ende September 2019 veröffentlichte "Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken“ wurde mit Spannung von Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften erwartet. Die Evangelische Bank begrüßt die Absicht der BaFin, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsrisiken bei vielen Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche einzufordern und Nachhaltigkeitsaspekten damit eine größere Priorität zukommen zu lassen.

Die Evangelische Bank sieht sich für die zukünftige Berücksichtigung der im Merkblatt zur Diskussion gestellten Grundsätze gut aufgestellt. Seit vielen Jahrzehnten legt die Evangelische Bank großen Wert darauf, Nachhaltigkeitsaspekte in die Gesamtbankstrategie Schritt für Schritt zu integrieren und sowohl auf der Managementebene als auch in Geschäftsprozessen zu verankern.

Risikomanagement in Bezug auf Nachhaltigkeitskriterien betreibt die Evangelische Bank in der Eigenanlage sowie im Investmentprozess der EB-SIM. Mit einer bereits in 2018 eingeführten Strategie, die u.a. die Finanzierung von fossilen Energieträgern ausschliesst und die einen Best-in-Class-Ansatz für Öl- und Gas-Unternehmen vorsieht, zählt die Evangelische Bank zu den Ersten, die sich mit Klimarisiken auseinandergesetzt haben. Auch im Kreditgeschäft blickt die Evangelische Bank bereits auf eine Nachhaltigkeitshistorie zurück: Die Gesamtbankstrategie definiert beispielsweise neben der Förderung von Projekten und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen (Positivkriterien) auch klare Ausschlusskriterien. Danach werden von der Evangelischen Bank u.a. keine Unternehmen, die umweltschädliche Produkte oder Technologien produzieren oder handeln, und keine Projekte, die sozial unverträglich sind, finanziert.

Die Erwartungen der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken gehen mittel- bis langfristig weit über das hinaus, was bislang deutsche Kreditinstitute vorhalten. Die Evangelische Bank wird die kommenden Monate intensiv nutzen, um kontinuierlich die noch stärkere Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in der gesamten Geschäftsorganisation voranzutreiben.“

 
 

Global Compact Netzwerk Deutschland

14.10.19: Agenda 2030 - Läuft uns die Zeit davon? Global Compact Netzwerk Deutschland, Berlin 10. Oktober

Evangelische Bank beim UN Global Compact Netzwerktreffen in Berlin

Mehr lesen

Unter dem Motto „Der Countdown läuft – 10 Jahre bleiben noch zur Umsetzung der Agenda 2030 und der globalen Nachhaltigkeitsziele, den SDGs“, fand das Deutsche Global Compact Netzwerktreffen (DGCN) am 10. Oktober 2019 in Berlin statt. Führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik wie u.a. Antonio Guterres (UN Generalsekretär), Marlen Thieme, Prof Dr. Harald Welzer, nahmen eine Standortbestimmung vor und identifizierten wesentliche Treiber zur erfolgreichen Umsetzung der SDGs unter Beteiligung der Wirtschaft bis 2030. In diesem Zusammenhang wurden Themen wie Multilateralismus und Regionalismus, Freiwilligkeit und Verbindlichkeit, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit, Planetare Grenzen und Klimawandel beleuchtet.

Hintergrundinformationen zum UN Global Compact:

Der UN Global Compact ist mit mehr 13.500 Unterzeichnern die weltweit größte und wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Die Vision des UN Global Compact ist eine inklusive und nachhaltige Weltwirtschaft auf der Grundlage seiner universellen 10 Prinzipien- Vier Kernprinzipien: Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention. Das Deutsche Global Compact Netzwerk (mehr als 500 Unterzeichner) unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei ihre Strategien und Aktivitäten an Nachhaltigkeitszielen und der Vision des UN Global Compact auszurichten.

Die Evangelische Bank ist bereits 2018 der weltweit führenden Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung beigetreten.

 
 

PRI

17.09.19: Evangelische Bank bei PRI Konferenz in Paris vertreten

Die weltgrößte Konferenz der Investmentbranche für verantwortungsvolles Investieren (PRI, Principles for responsible investment) fand dieses Jahr vom 10.-12. September 2019 in Paris statt. Über 1.700 Teilnehmern aus der ganzen Welt haben über drei Tage hinweg aktuelle Themen zur Regulatorik, EU Taxonomie, Klima, SDGs und Engagement diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Mehr lesen

Responsible Investment in an Age of Urgent Transformation

Die Konferenz stand unter dem Motto „Responsible Investment in an age of urgent transformation“. Die Dringlichkeit und Aufforderung, jetzt mit operativen Maßnahmen aktiv den notwendigen Wandel mitzugestalten, unterstrich der per Videobotschaft zugeschaltete französische Staatspräsident Macron. Auch der persönlich anwesende französische Finanzminister Bruno le Maire fokussierte auf das Problem, dass es keinen Plan(et) B gebe. Alle Akteure der nachhaltigen Entwicklung seien aufgefordert, jetzt alle Maßnahmen zu ergreifen und engagiert weiterzuentwickeln. Dem nachhaltig ausgerichteten Kapitalmarkt komme eine bedeutende Rolle zu, den Transformationsprozess hin zu einem klimaverträglicheren Energieversorgung und einem insgesamt nachhaltiger ausgerichteten Lebensstil zu finanzieren.

Die verschiedenen begleitenden Rahmenprogramme wurden von kleineren Demonstrationen umrahmt. Eine Personengruppe hielt z.B. ein großes Plakat mit der Aufschrift „Blackrock! Stop making the climate crisis worse“.

Die Evangelische Bank war eine der wenigen Vertreter aus Deutschland und unterstreicht damit die Bedeutung des Themas. Denn auf Basis eines integrierten, ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes generiert die Evangelische Bank schon seit langem einen gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert. Jetzt sollen bei Eigenanlagen, im Investmentprozess und in der gesamten internen Organisation ökologische, soziale und an einer verantwortungsvollen Unternehmensführung ausgerichteten Kriterien noch stärker in Gewicht fallen, gebündelt und weiterentwickelt werden. Denn: Der USP der Evangelischen Bank ist Nachhaltigkeit.

 
 

EMASplus

21.07.19: Nachhaltigkeits­management EMASplus

Seit 2011 ist die Evangelische Bank mit dem anspruchsvollsten europäischen Nachhaltigkeitsstandard EMASplus als einzige Kirchen- und einzige Genossenschafts­bank ausgezeichnet. Diese Zertifizierung dokumentiert, dass wir in allen Bereichen nachhaltig aufgestellt sind – sowohl unter ökonomischen als auch ökologischen und sozial-ethischen Gesichtspunkten.

Mehr lesen

EMASplus (EMAS = Eco-Management and Audit Scheme) ist ein integriertes, ganzheitliches Managementsystem, das die ökonomischen, ökologischen und sozial-ethischen Wirkungen eines Unternehmens systematisch optimiert.

Das EMASplus-System hilft uns, Nachhaltigkeit mess- und überprüfbar zu gestalten und innerhalb eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Indikatoren und Instrumente zu entwickeln.

Es finden regelmäßig interne und externe Nachhaltigkeitsprüfungen zur Bestandsaufnahme und Bewertung statt. Unter anderem führen wir seit der Einführung des Nachhaltigkeits­managements gemäß EMASplus alle drei Jahre ein Umweltaudit unter Verwendung der Ecomapping-Methodik für jeden Standort durch. Zudem bündeln wir alle nachhaltigkeitsrelevanten Daten aus den diversen Fachbereichen, bewerten diese und diskutieren sie in den Nachhaltigkeitsarbeitskreisen bzw. im Nachhaltigkeitsrat.

In ihrem Nachhaltigkeitsbericht fasst die Bank jährlich die wesentlichen Ereignisse und Ergebnisse zusammen. Dadurch gewährleisten wir, dass unsere Stakeholder transparent und glaubwürdig informiert werden. Zudem dient der Nachhaltigkeitsbericht als Informationsquelle für externe Ratingagenturen.

 
 

Nachhaltigkeitsrat

10.07.19: Nachhaltigkeitsorganisation

Der Nachhaltigkeitsrat bildet die zentrale Instanz im Nachhaltigkeitsmanagement der Evangelischen Bank. Im Nachhaltigkeitsrat sind Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Bank vertreten. Als Entscheidungsgremium gewährleistet er die strategische Implementierung der Nachhaltigkeit.

Mehr lesen

Im Rahmen der Neukonzeption wurde der Nachhaltigkeitsrat bewusst zur Erhöhung der Schlagkraft personell reduziert und im Gegenzug wurden zusätzliche Arbeitskreise eingerichtet:

  • Nachhaltigkeitsfilter
  • Kommunikation
  • Vertrieb
  • Soziales
  • Umwelt und Beschaffung

Die Teams treffen sich in der Regel halbjährlich. Neben der Aufarbeitung der anstehenden Fachthemen und Anstößen für neue Vorhaben sind die Arbeitskreise insbesondere für die Vorbereitung und Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements verantwortlich.

 
 

Nachhaltigkeitsziele

25.06.19: Nachhaltigkeitsziele der Evangelischen Bank

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie ist integraler Bestandteil der Unternehmensgrundsätze und damit des Geschäftsmodells der Bank, d. h. es existiert keine unabhängige oder isolierte Nachhaltigkeitsstrategie parallel zur Gesamtbankstrategie, sondern die strategischen Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen sind voll und ganz integriert.

Mehr lesen

Die Wahrnehmung von ökonomischer, ökologischer und sozial-ethischer Verantwortung gehört zu unserem grundlegenden Selbstverständnis. Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit bauen wir die Integration der Nachhaltigkeit konsequent aus.

Der Vorstand der Evangelischen Bank hat sich unter Einbindung des Aufsichtsrats acht strategische Nachhaltigkeitsziele gesetzt, die bis in das Jahr 2022 reichen.

Unser ambitionierter Anspruch nachhaltig führende Kirchenbank zu sein, setzt die strategischen Leitplanken für die Ziele und Maßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich. Die Ziele, Messgrößen und Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie berücksichtigen zudem die Anforderungen externer Nachhaltigkeitsstandards wie GRI oder EMASplus.

 
 

DNA

21.06.19: Nachhaltigkeit ist die DNA der EB-Familie

Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozial-ethischer Hinsicht ist Grundlage unseres täglichen Handelns.

Mehr lesen

Unsere Alleinstellungsmerkmale

Eine nachhaltige strategische Ausrichtung ist integraler Bestandteil des Geschäftsmodells der EB-Familie, d. h. die strategischen Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen sind voll und ganz in den Strategien der Unternehmen der EB-Familie integriert. Die Wahrnehmung von ökonomischer, ökologischer und sozial-ethischer Verantwortung gehört zu unserem grundlegenden Selbstverständnis und verschafft uns als Unternehmensverbund ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal. Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der EB-Familie bauen wir die Integration der Nachhaltigkeit konsequent aus.

Wir übernehmen Verantwortung, indem wir unseren Beitrag dazu leisten, eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen sicherzustellen und zu gestalten. Unser Ziel ist es, dazu beizutragen, die Welt – konkreter: die Zukunft von Mensch und Umwelt – zu verbessern und damit gesellschaftliche und ökologische Mehrwerte zu generieren.

Ein christlicher Wertekompass leitet unser Handeln. Die EB ist im Finanzkreislauf von Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft verankert, d.h. wir sorgen für einen nachhaltigen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem uns anvertrauten Geld.

Als Branchenexperte bieten wir exzellentes Spezial-Know-how, ganzheitliche Beratung sowie innovative, umfassende Finanzlösungen für den kirchlichen, diakonischen, gesundheits- und sozialwirtschaftlichen Bereich.

Nachhaltigkeit ist für uns eine logische Konsequenz unserer christlichen Wertebasis. Dies manifestiert sich in der Gründungsurkunde unserer Bank („Pionier der Nachhaltigkeit“), in der explizit von einer nachhaltigen Geschäftspolitik zum Wohle von Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft gesprochen wird – eingebettet in die dafür ideal geeignete Rechtsform der Genossenschaft.

Ähnliche Themen