Nachhaltigkeitspreis 2018

Vorstellung der Teilnehmer

Insgesamt haben sich 60 Initiativen aus Kirche und Diakonie unter dem Motto "Gemeinschaft erleben - Wandel gestalten" für den Nachhaltigkeitspreis 2018 beworben. Hier finden Sie eine Übersicht aller eingereichten Projekte.
  

AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Logo

AGAPLESION ELISABETHENSTIFT GmbH

Initiative Demenz – Demenzsensibles Krankenhaus

Die Initiative „Demenz" ist ein vom Krankenhaus AGAPLESION ELISABETHENSTIFT ausgehendes langfristiges Gesamtprojekt mit mehreren Einzelprojekten. Ziel ist es, die Versorgung und damit auch die Lebensqualität von demenziellen Erkrankten im Raum Darmstadt zu fördern und deutlich zu verbessern. Damit zusammenhängend stehen natürlich auch die Ansprüche und die Lebensqualität der pflegenden Angehörigen im Mittelpunkt. Weiterhin beeinflusst das Projekt maßgeblich die Arbeitsorganisation und den Umgang mit dementiell Erkrankten in medizinischen Einrichtungen. Das Gesamtprojekt setzt sich aus den Teilprojekten „GeSaD und demenzsensibles Krankenhaus“ (betrifft vor allem den stationären Sektor), „SlimPat“ (sektorübergreifende Entwicklung eines IT-gestützten Fallmanagements) und „DemDa“ (sektorenübergreifende Krisenbewältigung bzw. -prävention) zusammen.


Altenburger Familienzentrum in Trägerschaft Ev. Luth. Kirchgemeinde Altenburg

Das mobile Familienzentrum

Das Altenburger Familienzentrum bietet niedrigschwellige Angebote für Familien an, eröffnet einen Zugang zur Kirche für bisher religionsfremde Familien, bereichert das Gemeindeleben und begünstigt eine Hinführung vom Gemeinwesen zur Gemeinde. Da der Raum des Familienzentrums zu klein wurde und man festgestellt hat, dass die Angebote von Familien aus dem gesamten Landkreis Altenburger Land genutzt werden, hat man sich entschieden, die Angebote von vornherein in das Lebensumfeld der Familien zu verlagern, um der mangelnden Mobilität entgegenzuwirken. Dies soll mit Unterstützung des Landesprogramms „solidarisches Zusammenleben der Generationen“ umgesetzt werden.

Altenburger Familienzentrum

Baunataler Diakonie Kassel e.V.

Baunataler Diakonie Kassel e.V.

Baunatal blüht

Das Projekt „Baunatal blüht“ wurde von der Stadt Baunatal initiiert, die mit Blick auf die Erhaltung der Artenvielfalt heimischer Insekten in ihrem Stadtgebiet Saattüten mit ein- oder mehrjährigen Blumenmischungen verteilen wollte. Die Mitarbeiter des Küchengartens Kloster Haydau wurden mit Design, Herstellung und Befüllung der Saattüten beauftragt. Der Küchengarten bietet Menschen mit und ohne Handicap eine interessante und sinnvolle Beschäftigung. Die Arbeitsplätze verteilen sich auf sieben hauptamtliche Mitarbeiter und fünf mit geistigem Handicap oder psychischen Erkrankungen. Die Zielsetzung des Küchengartens liegt in der Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben. Zu den Mitarbeitern des Küchengartens Kloster Haydau, der von der bdks betrieben wird, gehören auch Mitarbeiter über 60 Jahre, die in die Arbeiten integriert werden.


BruderhausDiakonie, Altenhilfe Oberschwaben

Wohngemeinschaft von SeniorInnen und Studierenden

Die BruderhausDiakonie betreut ein Wohnprojekt im Zentrum von Friedrichshafen mit 97 Wohnungen, davon 38 barrierefreie Seniorenwohnungen, nach dem Konzept „Wohnen mit Service“. Dazu kommen eine Wohngemeinschaft von Senioren und Studierenden, ein ambulanter Pflegedienst, ein Nachbarschaftstreff, drei Gewerbeeinheiten sowie die Stelle einer Quartiersmanagerin. Die Wohngemeinschaft ist als vollständig selbstverantwortete Wohngemeinschaft organisiert, die eine wohnortnahe Versorgung für Menschen mit Unterstützungsbedarf im Quartier sicherstellt. Derzeit wohnen fünf Senioren und zwei Studierende in der Wohngemeinschaft. Alle bisher in der WG lebenden Senioren haben einen Pflegegrad und nehmen Hilfen in Anspruch.

BruderhausDiakonie

CASPO e.V.

CASPO e.V.

Soziales Kaufhaus 2.HeimArt

Mit dem 2010 gestarteten Sozialen Kaufhaus 2.HeimArt, verfolgt CASPO e. V. bereits von Beginn an den Gedanken der Gemeinschaft. Natürlich können hier – wie in jedem Sozialen Kaufhaus - Sachen gespendet und gekauft werden. Wichtiger jedoch ist es, dass man hier füreinander da ist, sich Zeit zum Reden und Zuhören nimmt, einander kennenlernt, auch über kulturelle Grenzen und Generationen hinweg. CASPO es wichtig, gemeinsam mitten im Ort aktiv zu sein, zu beobachten, wo gerade Nöte sind, diesen zu begegnen, Verantwortung zu übernehmen und das Leben vor der eigenen Haustür ein bisschen bunter und schöner zu machen. CASPO geht es nicht in erster Linie darum, „viele große Dinge“ zu tun, sondern eher darum, viele „kleine Dinge mit viel Liebe“. Zum Angebot gehören u. a. eine Integrationsberatung, ein Mittagstisch für Senioren oder Vorleseveranstaltungen für Erwachsene.


CVJM Pfalz e.V.

Wir machen den Wald begreifbar – Waldpädagogik auch mit Menschen mit Behinderung

Der CVJM Pfalz verknüpft mit seinem Projekt die Themen „Inklusion“, biologische Vielfalt, Bildung für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum, Ehrenamt sowie Arbeit mit Geflüchteten. Der Projektstandort befindet sich in der strukturschwachen Westpfalz. Das Projekt möchte die Attraktivität der Region für Einheimische und Touristen steigern, Arbeitsplätze schaffen sowie dem Fachkräftemangel begegnen. Es weist einen hohen Innovationsgrad auf durch eine ständige Weiterentwicklung der Programme sowie durch ein breit aufgestelltes Netzwerk mit Menschen und Institutionen aus den Bereichen Behindertenhilfe, Jugendarbeit, Kommune, Wissenschaft, Schule, Kirchen und Naturschutz.

CVJM Pfalz e.V.

DAS SPENERHAUS

DAS SPENERHAUS Hotel und Tagungszentrum am Dominikanerkloster

Demografiewerkstatt Spenerhaus – Gemeinsam stark

Ziel des Projekts ist es, sowohl nach innen als auch nach außen „demografiefest“ zu werden. Das Spenerhaus möchte den Folgen des demografischen Wandels aktiv begegnen, auf allen Ebenen. Daher befasst es sich mit der Frage, wie man als Hotel nach innen durch verantwortliches Personalmanagement und nach außen durch verantwortliches Engagement in der Gesellschaft einen Beitrag leisten kann, um den ungewollten Wirkungen es demografischen Wandels entgegenzuwirken. Das Hotel hat u. a. ein „Demografieprofil“ entwickelt. Dafür betrachtet es sowohl intern als auch extern differenziert die Lebenslagen einzelner Gruppen innerhalb des direkten Umfelds wie Frauen und Männer, Alt und Jung, mit und ohne Migrationshintergrund, Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedliche Lebensformen wie Familien oder Alleinerziehende. Der Mensch als zentraler Ausgangspunkt aller Überlegungen soll in all seinen Facetten wahrgenommen und angenommen werden.


Diakonie Bildung gem. GmbH

#Qualifyforhope

Mit der Inklusiven FIT-Schule und dem dazugehörigen Projekt #Qualifyforhope ist es gelungen, ein Konzept zu realisieren, das Jugendliche in ihrem Gesamtkontext be(tr)achtet und diese unterstützt, den Übergang Schule-Beruf erfolgreich zu meistern. Seit dem Jahr 2011 ist es durch diesen Ansatz möglich, eine sehr heterogene Zielgruppe von Jugendlichen im Alter von 15-25 Jahren, die von mehreren, sehr komplexen Risikofaktoren und Problemlagen (Lernschwierigkeiten, Behinderungen, psychische/physische Erkrankungen, soziale Benachteiligungen, geringe Qualifikation, mangelnde Deutschkompetenzen, familiäre Belastungen, Kinderbetreuungspflichten, Pflegeaufgaben usw.) betroffen sind, nachhaltig in ihren nächsten individuell sinnvollen Ausbildungs- oder beruflichen Schritten zu begleiten. Inklusion wird dabei nicht nur im Schulsetting gelebt, sondern durch die enge Verknüpfung mit der Berufspraxis in externen Wirtschaftsbetrieben auch direkt vor Ort am Arbeitsmarkt.

Diakonie Bildung

Diakonie de La Tour

Diakonie de La Tour gemeinnützige Betriebsgesellschaft m.b.H.

hi Harbach – Quality Assisted Living for All

Mit hi Harbach entsteht in Klagenfurt am Wörhersee ein neues, innovatives Wohnkonzept, mit dem an realisierbaren Anworten auf drängende gesellschaftliche Fragen gearbeitet wird. Das Wohnprojekt fokussiert dabei vor allem auf eine sozialräumliche Herangehensweise, den Ausbau mobiler Betreuungsdienstleistungen, den Aufbau (informeller) Unterstützungsnetzwerke, Vernetzung und Mitbestimmung, eine Belebung des Quartiers sowie entsprechende technologische Ausstattung (Stichwort: „Smart Home“). Die Diakonie de La Tour ist als sozialer Partner maßgeblich in die Projektentwicklung und -umsetzung involviert und bietet spezielle Angebote und Leistungen im Wohnquartier. Ziel ist es, zukunftsfähige, neue Formen des Zusammenlebens zu etablieren sowie die Inklusion und den Zusammenhalt innerhalt der Nachbarschaft langfristig zu stärken.


Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH

Diakonieladen „Geben und Nehmen“

Im Juni 2016 eröffnete der Diakonieladen „Geben und Nehmen“ mit Begegnungsstätte und integriertem „Café Waage“. Nach und nach wurde der Laden erweitert. So entstand ein breites Spektrum an sozialer Unterstützung für die ansässige Bevölkerung in Weimar Bad Lobenstein. Der Diakonieladen ist Anlaufpunkt für Menschen sämtlicher Altersgruppen und sozialer Schichten. Durch verschiedene Projekte soll Menschen mit Behinderung aus den Wohnstätten, Menschen aus den einzelnen Stadtteilen und den umliegenden ländlichen Gemeinden unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft eine Chance gegeben werden, sich über gezielte Angebote kennenzulernen, sich zu unterstützen und sich Wert zu schätzen. Der etablierte Diakonieladen wird durch die Bausteine Büro ThINKA, Unterstützung für pflegende Angehörige, Kirchenkreissozialarbeit, Kleiderkammer und Begegnungsstelle mit Café ergänzt.

Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein

Diakonisches Werk Hamburg

Diakonisches Werk Hamburg

SeniorPartner Diakonie

Viele ältere Menschen leben alleine. Sie haben niemanden, der sich um sie kümmert, sind einsam, der Alltag ist schwer. Hier hilft SeniorPartner Diakonie. SeniorPartner sind Freiwillige, die verlässlich ältere Menschen zu Hause besuchen. Regelmäßige Begleitung und damit verbundene Spaziergänge oder andere Freizeitaktivitäten werden wieder möglich. Es geht dabei um eine längerfristige Begleitung und verlässliche Bindung zwischen Senioren und Freiwilligen. Auch pflegende Angehörige werden durch SeniorPartner stundenweise entlastet, weil jemand kommt, der bekannt ist und ganz wichtig, auf den sich die Angehörigen verlassen können. Die freiwilligen SeniorPartner werden auf ihre Einsätze gut vorbereitet und qualifiziert.


Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf

HiNN – Hinterländer Netzwerk Nachbarschaftshilfe

HiNN möchte die Lebensqualität für die Menschen im ländlichen Raum verbessern und zugleich das bürgerschaftliche Engagement zu steigern. Mit Hilfe eines hauptamtlichen Koordinators entsteht eine passgenaue Unterstützung. Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten, werden in individuell zugeschnittenen Lösungen mit jenen zusammengebracht, die sich Unterstützung wünschen. HiNN wird von der Bevölkerung genutzt und hat sich aufgrund vorhandener Bedarfe stetig weiterentwickelt. Zu den ursprünglichen Einzelkontakten für Besuchsdienste, Fahrten zum Arzt, Hilfe beim Einkauf und Vorlesepaten in Kindergärten konnten zahlreiche weitere Projektzweige entstehen. Mit HiNN und seinen Projektzweigen können freiwillig Engagierte ebenso in flexiblen Einzelkontakten wie in Teams mit festen Terminen eine sinnstiftende und bereichernde Tätigkeit finden, die zu ihren Gaben und Fähigkeiten passt.

Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf

Diakonie Neu-Ulm

Diakonisches Werk Neu-Ulm e.V., Caritasverband Neu-Ulm / Günzburg e.V.

Wohnraumerhalt

Die „Beratungsstelle für Wohnraumerhalt“ berät Menschen, die in der Stadt sowie im Landkreis Neu-Ulm wohnen und aus diversen Gründen unmittelbar von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Das Ziel ist die Vermeidung von Obdachlosigkeit. Zunächst werden Hausbesuche bei den Betroffenen vereinbart, um die Rahmenbedingungen des drohenden Wohnungsverlusts auszumachen. Wichtig ist, dass sich die Wohnungslosenhilfe Neu-Ulm dabei als Vermittler zwischen Mieter und Vermieter bzw. Schuldner und Behörde positioniert, um etwaige Problemsachverhalte klären zu können und schlussendlich die Lebenssituation der Menschen zu stabilisieren. Da die Gruppe der Betroffenen mittlerweile sehr facettenreich ist, ob Alleinerziehende, Familien mit mehreren Kindern oder ältere Menschen mit Niedrigeinkommen, differenzierte sich der Fokus innerhalb der Betreuung, sodass die Betroffenen im Bedarfsfall auch nach Erhalt der Wohnung weiter begleitet werden.


Diakonisches Werk Vogelsberg

SeniorInnen im Gespräch begleiten

Die Ausbildung zum Seniorenbegleiter richtet sich in erster Linie an „junge Alte“, die ein sinngebendes Freiwilligenengagement suchen. Sie qualifiziert zum ehrenamtlichen Engagement für Ältere mit dem Schwerpunkt Gesprächsführung. Im Vogelsberg werden unterschiedliche Selbsthilfe- und Seniorengruppen, Nachbarschaftshilfen und Bürgerbüros mit diesem Angebot bekannt gemacht und geschult. Seniorenbegleiter besuchen einzelne alte Menschen, die selbst nicht mehr ausreichend am sozialen Leben teilnehmen können, zu Hause, im Altenheim oder im Krankenhaus. Im Vordergrund steht dabei der Kontakt von Mensch zu Mensch. In der Aus- und Weiterbildung geht es schwerpunktmäßig um Kommunikation und um das Entwickeln eines eigenen Rollenverständnisses als Seniorbegleiter.

Diakonisches Werk Vogelsberg

Dorfschmiede Freienseen

Dorfschmiede Freienseen GmbH/ Nachbarschaftsfamilie gem. GmbH

Dorfschmiede Freienseen

Das Projekt DorfSchmiede Freienseen ermöglicht älteren Einwohnern einen Pflege- und Wohnort in ihrem gewohnten Umfeld. Darüber hinaus wird das gesellschaftliche Miteinander mit neuem Leben erfüllt. Zu diesem Zweck wurden zwei leerstehende Fachwerkgebäude im Laubacher Stadtteil Freienseen aufwendig saniert und restauriert, um hier nicht nur Wohneinheiten und Tagespflegeräume, sondern auch einen Dorfladen unterzubringen. Dieser ist in seiner Funktion als örtlicher Nahversorger und Anbieter regionaler Produkte zu einem festen Bestandteil des dorfgemeinschaftlichen Lebens geworden. Ebenso bieten die Räumlichkeiten der DorfSchmiede zahlreichen Veranstaltungen der örtlichen Vereine, Schulen und Initiativen einen angemessenen Rahmen. Bei der Tagespflege ist ein voll ausgestatteter Tagespflegebereich mit fünfzehn Pflegeplätzen entstanden. Darüber hinaus wurden drei betreute Wohneinheiten in die DorfSchmiede integriert. Die Wohnungen sind altengerecht und barrierefrei gestaltet.


EKKW und Zentrum Bildung EKHN, Referat Erwachsenenbildung

Route55plus Hessen… Weiter im Leben!

Das Projekt will Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Es bringt Menschen mit Interessen und Ideen zusammen und schickt sie auf einen gemeinsamen Weg. Und das geschieht regional, im ländlichen Raum. An drei hessischen Standorten (Vogelsberg, Kirchenkreis Ziegenhain und Hanau) gibt es Koordinatoren, die die Bürger dabei unterstützen, sich mit anderen Menschen zu vernetzen und zu treffen. Eine Website dient zur Information und Organisation. Auch hier können sich Interessierte einbringen, indem sie die Website bestücken. Ziel ist es, in allen Regionen Teams aufzubauen, die die Organisation unterstützen, Menschen ermutigen, sich einzubringen und somit ein tragfähiges soziales Netzwerk aufzubauen.

EKKW und Zentrum Bildung EKHN

Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow

Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow

Mehrgenerationenhaus in der Alten Schule am Zehlendorfer Damm 212

Aufgabe der Stiftung „Kirche und Kultur im Alten Dorf“ ist die nachhaltige Förderung des kirchlichen und kulturellen Lebens im Alten Dorf Kleinmachnow. Menschen jeden Alters und unabhängig von einer bestimmten Religionszugehörigkeit sollen sich von den Angeboten angesprochen fühlen. So hat sich in der Alten Schule ein Begegnungscafé etabliert, in dem die Flüchtlingsarbeit der Kirchengemeinde stattfindet. Die Stiftung organisiert Erzählcafés, Konzerte, Gartenfeste und diverse Benefiz-Kulturveranstaltungen. Zur Etablierung der Alten Schule als echtes Mehrgenerationenhaus soll nun das Gebäude barrierefrei umgebaut werden.


Ev. Familienbildungsstätte Werra-Meißner – Fachbereich Omnibus

Freiwilliges Soziales SchulJahr Werra-Meißner (FSSJ)

Das FSSJ ist ein Projekt, das gezielt und wirkungsvoll das freiwillige Engagement Jugendlicher im Werra-Meißner-Kreis fördert. Das wesentliche Merkmal des FSSJ ist, dass es Schülern ab 14 Jahren einen klaren und unterstützenden Rahmen für ihr Engagement bietet. Jugendliche, die sich für ein FSSJ anmelden, engagieren sich freiwillig und in ihrer Freizeit über ein Schuljahr hinweg mit mindestens zwei Stunden pro Woche in einer selbstgewählten Einsatzstelle im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich. Das erste, hessenweit einmalige FSSJ wurde im Schuljahr 2016/2017 von 62 Schülern erfolgreich durchgeführt.

FSSJ Werra Meißner

Evangelische Diakonie Lindau e.V.

Evangelische Diakonie Lindau e.V.

Hergensweiler Heimelig – wo der Bewegungsdrang auf Weitläufigkeit trifft

Die Evangelische Diakonie Lindau hat ein Pilotprojekt initiiert: das „Demenzdorf“ Hergensweiler Heimelig in der Nähe des Bodensees. Vorbild ist das in den Niederlanden bereits seit einigen Jahren bestehende weitläufige „Demenzdorf“ De Hogeweyk in Weesp. Grundgedanke ist, demenzkranken Menschen, deren Zahl angesichts der alternden Bevölkerung noch wachsen wird, ein lebenswertes Leben in Würde und Freiheit in einer kleinen, offenen Welt zu ermöglichen. Es geht um Achtung und Respekt statt Zwang und Restriktion. In einer weitläufigen, geschützten Umgebung eines umgrenzten Areals sollen sich die Erkrankten möglichst frei, selbständig und sicher bewegen können. Das Projekt zielt bewusst darauf ab, Demenzkranke nicht zu isolieren, sondern durch verschiedene öffentliche Schnittstellen, wie etwa Kindergarten, Streichelzoo, Frisör, Gasthaus, Nahversorgungsmarkt, Veranstaltungssaal und kreative bzw. unterhaltende Angebote in der Mitte der Gesellschaft und dadurch mitten im Leben zu integrieren.


Evangelische Jugendsozialarbeit (ejsa) Regensburg, Evang.-luth. Dekanatsbezirk

Bilderbuch In meiner Welt in 12(+) Sprachen

Das Familienzentrum der Evangelischen Jugendsozialarbeit (ejsa) Regensburg ist ein Treffpunkt für Familien unterschiedlichster Herkunft, Religion, Sprache und Kultur. Mit niedrigschwelligen Angeboten versucht ejsa, Menschen verschiedenster Herkunft anzusprechen und ihnen im Familienzentrum Heimat zu geben. Aus dieser Haltung heraus entstand das Bilderbuch „In meiner Welt“, das von zwei Müttern, die sich bei ejsa zusammengefunden haben, entwickelt haben. So entstand in kurzer Zeit gemeinsam mit weiteren Müttern, die sich bereit erklärten, die Texte in insgesamt 12 Sprachen zu übersetzen, ein buntes Bilderbuch. Mittlerweile sind weitere Sprachen dazu gekommen, die mit Stickern auf die jeweiligen Seiten eingeklebt werden können. So wird dieses Buch immer weiterwachsen und ejsa solang daran arbeiten, bis jede Familie es in der Muttersprache lesen kann.

ejsa

Evangelische Kirchengemeinde Brück

Evangelische Kirchengemeinde Brück

Pferde bringen den Frieden

Ein Treck aus Kaltblutpferden mit 6 Planwagen, einem Bäckerwagen und einem Glockenwagen ist im Sommer 2018 unter dem Motto „Pferde bringen den Frieden“ von Brück (Brandenburg) über Polen, Kaliningrad, Litauen, Lettland, Estland nach Weliki Nowgorod Russland gezogen. Die Friedens- und Versöhnungsfahrt ging über 2.300 Kilometer über mehr als 70 Tage. Am Rastort wurde die Friedensglocke geläutet, das Friedensbrot gebrochen und mit den Menschen aller Generationen und Kulturen Völkerverständigung gepflegt. Der Treck wurde von Menschen und Tieren aus den jeweiligen Ländern begleitet. Mit der Tour wurden Botschaften gesendet und menschliche Zeichen gesetzt, die die Möglichkeit schaffen, miteinander in Kontakt zu treten gegen Unwissenheit, Hass und Unverständnis – für ein wertvolles und versöhntes Europa. Der Treck war ein Beitrag zu den Feierlichkeiten „100 Jahre Baltikum“.


Evangelische Kirchengemeinde Nierstein (Martinskirche Nierstein)

Familienzentrum Nierstein

Das Familienzentrum Nierstein steht für vielfältige Angebote, mit und ohne Kooperationspartner, die die Begegnung, den Austausch und die Verbindung unter den Generationen fördern und die durch den direkten Kontakt untereinander eine beständige Struktur zu schaffen ermöglichen, die Jung und Alt in die Lage versetzten können, der gesellschaftlichen Entwicklung ohne Angst entgegenzusehen. Bei allen Angeboten des Familienzentrums steht der Gedanke der Vernetzung im Vordergrund. Das bedeutet einerseits, dass, wie angeführt, die Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenssituationen zusammengebracht, miteinander verbunden werden sollen. Außerdem sollen Angebote unterschiedlicher Anbieter, Partner als auch unterschiedliche Glaubensrichtungen und Kulturkreise in Verbindung gebracht und miteinander verwoben werden. Das Familienzentrum agiert in einem eigens dahingehend gegründeten Arbeitskreis, der soziale Arbeit vor Ort mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten (Familienzentrum Nierstein, Seniorenbüro der Stadt, offene Jugendarbeit der Stadt, CVJM, evangelische Kitas u.v.a.) vernetzt.

Evangelische Kirchengemeinde Nierstein

Evangelische Kirchengemeinde Rimbach

Evangelische Kirchengemeinde Rimbach

Farbklecks… die bunte Familienzeit der Evangelischen Kirchengemeinde Rimbach

Die Farbklecks-Familienzeit bietet Erwachsenen und deren Kindern an sechs Freitagnachmittagen im Jahr ein buntes Programm aus Basteln, Spielen, einer Andacht und einem gesunden Essen. Dabei stellt sie bewusst Familien und ihre Kinder in den Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens. Bei dem zweistündigen Angebot sind weitere Gemeindegruppen sowie Vereine und Organisationen aus der Großgemeinde Rimbach eingebunden. Etwa 80 Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft kommen so zu einem kreativen, fröhlichen Nachmittag zusammen, erhalten Anregungen zu einem biblischen Thema und essen abschließend gemeinsam zu Abend.


Evangelische Kirchengemeinde Steinheim/M.

Steinheimer Familien- und Generationenzentrum – Bauwagen am wilden Hang

Das „Bauwagen-Projekt am wilden Hang“ möchte intergenerative und interkulturelle sowie soziale und ökologische Schwerpunkte setzen. Im Vordergrund des Vorhabens steht die Förderung der Intergenerativität, da Jung und Alt von der Planung bis zur Gestaltung des Bauwagens an allen inhaltlichen und programmatischen Fragen beteiligt sind und von- und miteinander lernen. Durch verschiedene kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Musikprojekte und Konzerte soll das Verständnis unter- und füreinander gefördert und eine neue Möglichkeit der Begegnung für Jung und Alt etabliert werden. Das „Bauwagenprojekt“ als Nischenprojekt setzte sich über die interkulturelle und intergenerative Abgrenzung hinweg und initiiert eine Plattform für ein wohnortnahes und niedrigschwelliges Angebot von Begegnung, Betreuung, Beratung am Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen sowie Menschen mit und ohne Behinderung.

Evangelische Kirchengemeinde Steinheim/M.

Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen

Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen

Rosa Zukunft

Das Evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen will mit einem umfassenden Wohnungsquartierkonzept den Anforderungen des demografischen Wandels gerecht werden. Das Wohnquartier „Rosa Zukunft“ in der Stadt Salzburg bildet hierfür das Pilotprojekt, das im Dezember 2013 bezogen wurde und seither bei den Bewohnern großen Anklang findet. Das Wohnquartier ist eine moderne Alternative zum oft unfreiwilligen anonymen Leben in Großstädten. Eine Mitarbeiterin des Diakoniewerks unterstützt als Wohnkoordinatorin die Bewohner dabei, eine gute Nachbarschaft aufzubauen und weiterzuentwickeln. Ein starkes, tragendes soziales Netz aus nachbarschaftlichen Kontakten leistet im Bedarfsfall schnelle, unkomplizierte und kostenlose Unterstützung. Vor allem für Menschen im Alter, Menschen mit Behinderung oder junge Familien bietet dieses Konzept zusätzliche Sicherheit im Alltag.


Evangelisches Gymnasium und Werkschulheim Wien

Gesellschaft gestalten – Mit Herz und Hand

Dem Evangelischen Gymnasium und Werkschulheim Wien ist es wichtig, die Jugend an eine pluralistische und multikulturelle Gesellschaft, die sich durch ihre Vielfalt, dem friedlichen Nebeneinander der Kulturen und Religionen und den gegenseitigen Respekt auszeichnet, heranzuführen. Ziel ist es, gemeinsam Zukunft aktiv zu gestalten: sei es durch spontan organisierte Sachspendenaktionen, die freiwillige Mithilfe an der Aktion „Train of Hope“ am Wiener Hauptbahnhof, die Organisation von Deutschkursen für schulpflichtige Flüchtlingskinder, die aktive Teilnahme von Flüchtlingen am Regelunterricht oder der regelmäßige Besuch der Schüler in den Hausgemeinschaften der Schule. Letzterer ermöglicht den Schülern den Austausch zwischen den Generationen. Bereichert wird das Angebot noch durch das Wahlpflichtfach Geragogik und ein verpflichtendes Sozialpraktikum in der 6. Klasse.

Evangelisches Gymnasium und Werkschulheim Wien

Cornelius-Kirchengemeinde

Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde

junge Kirche – weites Herz

Im Gebiet der Cornelius-Kirchengemeinde in Hamburg-Fischbek sind zwei sehr große neue Wohnquartiere geplant bzw. schon im Bau und teilweise schon im Bezug. Die Bevölkerung in diesem Stadtteil wird sich in den kommenden Jahren um 10.000 auf 20.000 Menschen verdoppelt. Während sich alle kirchlichen Strukturdiskussionen derzeit auf ein Schrumpfen der Kirche einstellen, bereitet sich die Cornelius-Gemeinde auf ein erhebliches Wachstum ihrer Gemeinde vor. Mit einem Bündel von Teilprojekten und Ideen in einer Art gemeindlichen Willkommenskultur geht die Cornelius-Gemeinde auf die Neubürger zu. Ihre Profilierung hat sie unter den Claim „junge Kirche – weites Herz“ gestellt. Damit bietet sie bereits jetzt ein Portfolio an Gemeindearbeit und theologischer Ausrichtung an, das zu den zukünftigen Nachbarn, darunter viele jüngere Familien, gut passt. All das erzeugt in Summe eine große Aufbruchstimmung in der Gemeinde.


Ev.-Luth. Emmaus-Kirchengemeinde

Einfach wohnen – Wenn die Rente nicht reicht, um die Miete zu bezahlen

Die evangelische Emmaus-Kirchengemeinde in Norderstedt setzt ein Zeichen gegen Altersarmut. Neben der Paul-Gerhardt-Kirche entstehen vier Wohnungen für alleinstehende Senioren, die auf dem angespannten Immobilienmarkt keine für sie bezahlbare Unterkunft finden. Mit dem Projekt lehnt sich die Kirchengemeinde an die so genannten Katenwohnungen an, die bereits in verschiedenen Gemeinden in Hamburg und Umgebung entstanden sind. In Zeiten zunehmender Altersarmut hoffen die Verantwortlichen, dass ihr Projekt viele Nachahmer findet. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für alleinstehende Senioren ist groß. Die 1,5-Zimmer-Wohnungen in eingeschossiger Bauweise mit je ca. 29 m² Grundfläche entstehen auf einer Freifläche an der Paul-Gerhardt-Kirche. Drei Wohnungen sind barrierefrei nutzbar, die vierte Wohnung ist uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar.

Emmaus-Kirchengemeinde

Familienzentrum GANZ e. V.

Familienzentrum GANZ e. V.

Trägerübergreifendes Generationen-Netzwerk für die Stadt Neu-Anspach

Ziel des Projektes ist es, ein trägerübergreifendes Generationen-Netzwerk zu etablieren sowie niedrigschwellige Angebote in Neu-Anspach bereitzuhalten. Familien sollen generationsübergreifend gestärkt werden. Durch die Vernetzungsarbeit, verbunden mit einem generationsübergreifenden Handeln, wirkt das Projekt dem Strukturwandel entgegen, nutzt Synergieeffekte und hält Unterstützungs- und Entlastungsangebote bereit. Durch die Bildung eines regionalen Kompetenznetzwerkes werden gemeinsam im Verbund Antworten auf Bedarfe der Stadt Neu-Anspach gefunden. Zu den Angeboten gehören Unterstützung und Initiierung von selbstorganisierten Begegnungsformaten zur Entlastung pflegender Angehöriger, Demenzschulungen, ein generationsübergreifender Mittagstisch sowie eine Sozialsprechstunde von Menschen aller vier Generationen.


Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V.

Restaurant im Viertel

Im Jahr 2012 entstand die Idee des Restaurants im Viertel, welches den sozialen Aspekt des miteinander Essens nutzt. Durch das gemeinsame Essen entstehen Kontakte und soziale Beziehungen werden vertieft. Die Etablierung des Restaurants im Viertel nutzt diesen Effekt und bringt ihn generationsübergreifend und interkulturell zum Einsatz. Alle zwei Monate findet an verschiedenen Standorten ein Restaurantabend statt, bei dem ein hochwertiges Menü in einem schönen Ambiente serviert wird. Ein Team aus Ehrenamtlichen, unterstützt von einem Profi-Koch, plant und setzt die Restaurantabende um. Eingeladen werden die Nachbarn im Quartier. Für das Essen wird lediglich ein symbolischer Preis erhoben. So können auch Nachbarn, die sich aus Gründen der Armut zurückgezogen haben, wieder am öffentlichen Leben partizipieren. Hinzu kommt, dass es zwischen den Gängen für jeden die Möglichkeit gibt, seinen Nachbarn etwas mitzuteilen. So können sich z. B. Initiativen des Ortsbeirats, der Polizei, von Sportvereinen oder Gemeinden vorstellen.

Alten- und Behindertenhilfe e.V.

GEMEINSAM ins ALTER

GEMEINSAM ins ALTER Kassel e.V. und e.G.

GiA-Haus

Der Verein stellt sich mit seinem im September 2017 eröffneten GiA-Haus in Kassel der Aufgabe, der Förderung einer auf Selbstbestimmung, Solidarität, Subsidiarität und Menschenwürde basierenden, Generationen übergreifenden Altenarbeit. Erhalten, Einbeziehen und Fördern vorhandener Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt des Pilotprojekts, in dem 14 Mitglieder im Alter von 53 bis 89 Jahren ihre individuelle Mietwohnung der vom Verein gegründeten Genossenschaft (GiA-Kassel e.G.) gemietet haben. Unter Mitwirkung freiwilliger Vereinsmitglieder und Nachbarn jeden Alters entsteht so eine neue lokale Familie in lebender Gemeinschaft. Tatkraft und Einbezogensein verhindern hier Isolation, Altersdepression und vorzeigen Verfall geistiger und körperlicher Kräfte zugunsten einer dem Leben zugewandten Gemeinschaft.


Großeltern stiften Zukunft e.V.

Wunschgroßeltern

Der Verein „Großeltern stiften Zukunft e. V.“ hat zum Ziel, Angehörige der Großelterngeneration dafür zu gewinnen, sich für Kinder der Enkelkindergeneration einzusetzen, die es nicht so gut haben wie die eigenen Enkel. Heute bemühen sich in den Projekten des Vereins über 100 ältere Menschen, benachteiligten Kindern einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen. Durch ihren Einsatz versuchen sie durch emotionale Zuwendung und konkrete Hilfen die ansonsten wachsende Kluft zwischen Jung und Alt und Arm und Reich zu verkleinern und durch erfahrene Gemeinschaft einem „Krieg der Generationen“ entgegenzuwirken und partiell zu einem positiven Wandel in der Gesellschaft beizutragen. Es gibt „Lese-Lern-Projekte“, „Mittags- und Hausaufgabenbetreuung“ und das Projekt „Wunschgroßeltern“, das sich um Kinder kümmert, die keine Großeltern mehr haben oder deren Großeltern weit entfernt leben.

Großeltern stiften Zukunft e.V.

Hamburger Tafel e.V.

Hamburger Tafel e.V.

Umbau

Die Hamburger Tafel besteht seit 24 Jahren. Gründerin ist Annemarie Dose, deren Erbe über 100 ehrenamtliche Helfer und fünf fest angestellte Mitarbeiter mit Leben füllen. Die Hamburger Tafel hat sich zum „Soziallogistiker“ weiterentwickelt. Mit 12 Tafelwagen und in Kooperation mit derzeit 26 Ausgabestellen sowie über 65 weiteren sozialen Einrichtungen in Hamburg unterstützt die Hamburger Tafel wöchentlich fast 20.000 Bedürftige mit bis zu 40 t Lebensmittel. Durch das tägliche Einsammeln von Lebensmitteln in Hamburger Supermärkten trägt die Hamburger Tafel maßgeblich zur Nachhaltigkeit bei.


Imkerverein Kirchhain und Umgebung e.V.

Lehrbienenstand Himmelsberg

Im Jahr 2019 feiert der Imkerverein Kirchhain und Umgebung e.V. sein 100-jähriges Jubiläum. Der Verein verfolgt das Ziel der Biodiversität, die ohne Bienen nicht vorstellbar wäre. Er trägt dazu bei, dass es wieder mehr Imker in der Region gibt. Leitbild des Vereins ist es, der Natur und den Menschen sowohl uneigennützig als auch ehrenamtlich zu dienen. Mit Hilfe der Bienen kann auch in Zukunft die beeindruckende Bestäubungsleistung, die unabdingbar für Natur, Landwirtschaft und letztendlich den Menschen ist, vom Imkerverein gesichert werden. Zum Angebot des Vereins gehören u. a. der Lehrbienenstand Himmelsberg oder der Projekt „Imkern auf Probe“.

Imkerverein Kirchhain

Johanniter-Unfall-Hilfe

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Rheinhessen

Stadtteil-Jahreszeitencafé – Jahreszeitenbacken mit Jung und Alt

Das Projekt soll Senioren in einem Stadtteil in Mainz trotz ihrer Einschränkungen Teilhabe ermöglichen. Es eröffnet die Möglichkeit der Kommunikation, fördert das Miteinander der Generationen und erinnert an „alte“ Zeiten. Unter dem Motto „mit den Sinnen wahrnehmen, riechen und schmecken, Erinnerungen wecken und Erfahrungen austauschen“ soll das Generationencafé Möglichkeiten bieten, gemeinsame Zeit zwischen Jung und Alt zu verbringen. Insgesamt viermal im Jahr, entsprechend den Jahreszeiten, sollen spezielle Rezepte aus Omas-Küche gemeinsam ausprobiert werden. Während der Zeit des Backens und beim anschließenden Kaffee trinken, bietet sich dann die Möglichkeit, zu erzählen und sich auszutauschen. Einerseits können die Senioren in dieser Café-Zeit das machen, was sie alleine aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr umsetzen können. Andererseits ergibt sich für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, mit „Oma/Opa-Ersatz-Senioren“ gemeinsam zu backen.


Jugendwerkstätten Odenwald e.V.

Lebensraum Kopfsteinpflaster – Wenn Unterschiedlichkeit verbindet

Mit der stark ansteigenden Zahl an Immigranten in der Stadt Breuberg (speziell Stadtteil Neustadt), insbesondere aus Bulgarien und Griechenland, ist wiederum die gesellschaftliche Akzeptanz der Ortsansässigen gegenüber den Zuwanderern gesunken. Denn die Immigranten teilen aufgrund ihrer kulturellen Herkunft wenige Schnittpunkte mit den alt eingesessenen Einwohnern. Die primäre Zielsetzung ist, präventiv zu verhindern, dass die Geflüchteten Teil einer „Parallelgesellschaft“ werden. Mit Hilfe eines Gemeinwesenarbeiters sollen Interaktionen zwischen den unterschiedlichen Gruppen in Form von Treffpunkten oder gemeinsamen Angeboten geschafft werden, die den sozialen Zusammenhalt verbessern. Für den nötigen Erfolg der niederschwelligen Angebote sind Bürgerbeteiligungen notwendig. Diese werden mittels Bewohnern, die als Vermittler zwischen den Gruppen dienen, sowie dem Errichten einer gemeinsamen Begegnungsstätte im Gemeinwesen, die von allen Bewohnern genutzt werden kann, geschaffen.

Jugendwerkstätten Odenwald e.V.

Känguru hilft und begleitet

Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.

Känguru hilft und begleitet

Känguru richtet sich an alle Schwangeren und Eltern mit Kindern im Alter von 0-12 Monaten, die Unterstützung durch eine ehrenamtliche Familienpatin benötigen. Das Projekt schließt eine Versorgungslücke, die nach der Betreuung durch die Hebamme beginnt. Das Angebot kann von Eltern in Berlin und Brandenburg in Anspruch genommen werden, die überlastet sind, aber (noch) keine professionelle, klassische Familienhilfe erhalten. Auch Schwangere können das Angebot in Anspruch nehmen. Ziel ist es, die Familien bei der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen, um den Kindern gute Entwicklungschancen zu geben und Entwicklungsdefiziten vorzubeugen. Die Familienpatinnen unterstützen die Familien vor allem emotional und alltagspraktisch.


Kinder- und Beratungszentrum Sauerland (KBS)

Der „Kleine Mittagstisch“

Der „Kleine Mittagstisch“ gehört zu der Angebotspalette „MittenDRIN im Sauerland“ und bietet speziell Stadtteilbewohnern ab 50 Jahren einmal in der Woche eine kostenlose, warme Mahlzeit. Dabei werden die internationalen Gerichte gemeinsam mit einer flexiblen Kochgruppe gekocht und weitere Bewohner werden zum gemeinsamen Essen begrüßt. Neben diesem Angebot gibt es fünf weitere niedrigschwellige und barrierefreie Begegnungsmöglichkeiten speziell für Stadtteilbewohner ab 50 Jahren. Das Hauptziel aller Angebote ist die Förderung der Teilhabe am gemeinschaftlichen Stadtteilleben. Dabei ist der Blick konkret auf die Zielgruppe der Erwachsenen 50+ gerichtet, die von Armut bedroht oder betroffen sind. Aus diesem Grund sind die Angebote kostenlos bis kostengünstig.

KBS

Kinderarche Sachsen e.V.

Kinderarche Sachsen e.V.

Auf Augenhöhe – du und já, ich und ty – Partnerschaftliche Vorschulbildung Rumburk -Sebnitz

Die christliche Kita „Unterm Regenbogen in Sebnitz und den Kindergarten „Kliček“ im tschechischen Rumburk verbindet seit 2017 ein gemeinsames Kooperationsprojekt. Die Kinder der beiden Einrichtungen treffen sich einmal im Monat, abwechselnd in Rumburk und in Sebnitz, bei Ausflügen, Musik oder Bastelangeboten. Darüber hinaus bestehen Begegnungsmöglichkeiten von Eltern zu Festen und Feiern, z. B. beim Familientag, dem jährlichen Krippenspiel der Kita und bei gegenseitigen Einladungen zu kulturellen Veranstaltungen. Beim Austausch der pädagogischen Fachkräfte zur Bildungsarbeit lernen auch die Teams sich gegenseitig, die beiden Einrichtungen, die verschiedenen Arbeitsstile und die pädagogische Ausrichtung der Einrichtungen kennen.


Kirchengemeinde Spanbeck

Mehrgenerationendorf Spanbeck

Spanbeck ist ein kleines Dorf im Flecken Bovenden, ca. 20 km von Göttingen entfernt. Der demografische Wandel ist hier deutlich zu beobachten. Nach einem Ratsbeschluss gab es in Bovenden 2011 ff. den Prozess zur Erarbeitung eines gemeinsamen Leitbildes Bovenden 2030. Grundgedanke ist es, den demografischen Wandel zu verdeutlichen und in den einzelnen Dörfern eine Diskussion zu diesem Thema anzustoßen. In allen Dörfern wurde unter professioneller Begleitung eine SWOT-Analyse durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist in Spanbeck der Verein Gemeinsam für Spanbeck e. V. gegründet worden, der mit der Kirche kooperiert. Zudem entstand die Idee, aus Spanbeck ein Mehrgenerationendorf zu machen. Erste Erfolge sind ein etablierter regelmäßig stattfindender Bürgertreff, die Errichtung einer Grillhütte, der Umbau der Alten Schule sowie die Einführung einer Kinderturngruppe und eines Kindergottesdienstes.

Kirchengemeinde Spanbeck

Kirchenkreis Hamburg-Ost

Kirchenkreis Hamburg-Ost

Nacht der Kirchen

Die „Nacht der Kirchen“ will kirchenferne Menschen erreichen, ihnen die Türen öffnen und neue Formen erproben. Es ist ein gut bekanntes Format, das inzwischen bei Künstlern, Publikum und Kirchenleuten so beliebt ist, dass sich viele Menschen daran beteiligen. Am 15. September 2018 wurde die 15. „Nacht der Kirchen Hamburg“ in ca. 120 Kirchen gefeiert und ca. 80.000 Menschen mobilisiert. Die Veranstaltung bietet ein Programm für viele unterschiedliche Zielgruppen an und wirkt damit generationsübergreifend. Es gibt diverse Angebote für kleine Kinder, Jugendliche, spezifische Programmkirchen für junge Erwachsene und auch mittlere Altersgruppen sowie für alte Menschen. Das diesjährige Motto „einfach himmlisch“ hat ein Programm angeboten, das den Blick aus dem Alltag hebt und weitet, Ängste nimmt und Hoffnung gibt.


Martha Stiftung

Martha Haus

„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“ (Erich Kästner) – so lautet das Motto des freiwilligen Sozialpraktikums, das bereits seit zwölf Jahren von Schülern des Gymnasiums Rahlstedt (GyRa) im Martha Haus absolviert werden kann. An mindestens drei Nachmittagen im Schuljahr begleiten die Jugendlichen ältere Menschen in ihrem Alltag. Sie sind zum Beispiel beim Kaffeetrinken behilflich, spielen Gesellschaftsspiele, lesen vor, tanzen, backen und singen gemeinsam oder führen einfach nur Gespräche miteinander. Das Angebot des Sozialpraktikums richtet sich an alle Schüler der zehnten Klassen. Jede Projektphase dauert ein Jahr, von der Auftaktveranstaltung im Herbst bis zum feierlichen Abschluss im darauffolgenden Jahr.


MGH

Mehrgenerationenhaus Eschborn (MGH)

Wir leben Zukunft vor

Das MGH im evangelischen Gemeindezentrum mitten in Eschborn ist ein Treffpunkt für Menschen jeden Alters und aller Kulturen. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter schaffen zusammen ein großes Angebot an Veranstaltungen, Kursen und Möglichkeiten zum Beisammensein. Sozialer Kontakt und gegenseitiger Austausch stehen im Mittelpunkt. Im Mehrgenerationenhaus gibt es Informationen zum sozialen Angebot der Region, es ist ein Ort des voneinander Lernens und der gegenseitigen Unterstützung. Das MGH hält Angebote in den Bereichen Integration und Bildung, Alter und Pflege, haushaltsnahe Dienstleistungen und freiwilliges Engagement vor.


Mehrwerk gGmbH der Evangelischen Stiftung Neuerkerode

Grünes Kloster Riddagshausen – Natur Nachhaltig erleben

Mit dem Projekt setzt sich die Mehrwerk gGmbH für den Erhalt der regionalen Vielfalt durch die Kultivierung des Klostergeländes in Riddagshausen ein. Ziel ist „Altes wieder neu zu entdecken“ und den Trend der Menschen hin zu Regionalität und Ursprünglichkeit aufzunehmen und zu vermarkten. Durch die Eröffnung der Klostergärtnerei wird zudem das Ziel verfolgt, Menschen mit Behinderung ein neues, attraktives Beschäftigungsangebot im gärtnerischen Bereich zu bieten und so Inklusion zu fördern. Hier finden Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz, der individuell auf sie zugeschnitten ist und eine Beschäftigung bis ins Alter ermöglicht. Für diese Menschen soll ein nachhaltiges Konzept für die berufliche Bildung entstehen. Die Teilnehmer werden zu Klosterpark Rangern ausgebildet.

Mehrwerk gGmbH der Evangelischen Stiftung Neuerkerode

Mission Eine Welt

Mission Eine Welt

Mach was draus

„Mach was draus“ ist eine Talente-Aktion von Mission Eine Welt. Das Projekt hat den Aktionsteilnehmern 10 Euro gegeben, mit dem Auftrag, sich etwas einfallen zu lassen und mehr aus dem Startkapital zu machen. Alle haben ihre Ideen und Fähigkeiten eingebracht und das, was sie erwirtschaftet haben, kam Projekten in den Partnerkirchen in Afrika, Lateinamerika, Ostasien und dem Pazifik zugute. 465 Personen haben teilgenommen und das Startkapital mit ihren Fähigkeiten sowie mit viel Einsatz vermehrt. Bisher gingen mehr als 18.250 Euro ein. Ziel des Projekts ist es nicht nur, Geld zu sammeln, sondern die Menschen von der Arbeit von Mission eine Welt in Deutschland und den Partnerkirchen zu überzeugen, mit einzubeziehen und so Beziehungen und Vertrauen aufzubauen, um Botschafter für die gute Sache zu gewinnen.


Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V.

Palliative und hospizliche Begleitung

Hintergrund für dieses Projekt war die Erkenntnis, dass derzeit eine hospizliche Begleitung und palliative Versorgung von Menschen mit (schweren) kognitiven Einschränkungen und schwersten Behinderungen nicht ausreichend gewährleistet ist. Menschen mit kognitiven Einschränkungen können wenig oder gar nicht über ihre Schmerzen reflektieren und sie kommunizieren. Diese Lage macht es Angehörigen und Mitarbeitenden schwer, rechtzeitig palliativ und hospizlich tätig zu werden. Daher wurde in einer Projektgruppe eine Handreichung erarbeitet, die es allen Beteiligten leichter macht und ermöglicht, auch bei Menschen mit schweren Einschränkungen, rechtzeitig Schmerzsymptome und eine eventuelle lebensbedrohliche Erkrankung zu erkennen und somit eine palliative Versorgung in die Wege zu leiten.

Mühlhäuser Werkstätten

Oberhessisches Diakoniezentrum

Oberhessisches Diakoniezentrum Johann-Friedrich-Stift, Laubach

Kunst- und Aktionstage Demenz

Das Oberhessische Diakoniezentrum Johann-Friedrich-Stift ist Träger von stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe und Pflege, von Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Familienarbeit und dem Mehrgenerationenhaus des Landkreises Gießen. Von seinem Selbstverständnis her sind die Arbeitskonzepte der unterschiedlichen Arbeitsfelder so ausgerichtet und vernetzt, dass innovative Ansätze der Arbeit mit und für Menschen mit Demenz und deren Angehörige unterstützt werden. Ein Ausdruck hiervon sind die seit 2009 regelmäßig organisierten Kunst- und Aktionstage Demenz. Hier werden regelmäßig und wiederkehrend unterschiedliche künstlerische Projekte realisiert u. a. mit Theater, Film, Ausstellungen, Fotografie, Musik und Literatur und damit sowohl Betroffenen als auch der gesellschaftlichen Öffentlichkeit verschiedene und zum Teil ungewohnte Blickwinkel auf das Thema Demenz ermöglicht.


Pommerscher Diakonieverein e.V.

BÜRGERHAFEN Greifswald

Der BÜRGERHAFEN hat sich die Gewinnung von Menschen für freiwilliges bürgerschaftliches Engagement in Greifswald und Umgebung (Mecklenburg-Vorpommern) sowie deren Weiterbildung und Begleitung zum Ziel gemacht. Er bietet ein Forum für aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen und Aktivitäten. Mit der Gründung der Bildungseinrichtung Bürger Akademie Vorpommern und der Kooperation mit der Greifswalder Universität – Familienuniversität setzt der BÜRGERHAFEN Schwerpunkte im Bereich Lebenslanges Lernen. Die Projekte des BÜRGERHAFENs werden generationsübergreifend von Engagierten selbst konzipiert und gestaltet. Die Tür des BÜRGERHAFENs steht allen Menschen offen, die Fragen auf ihrem eigenen Lebensweg haben, die sich neu orientieren möchten und nach Mitstreitern für konkrete Ideen suchen.

Pommerscher Diakonieverein

Regionales Diakonisches Werk

Regionales Diakonisches Werk Westerwald der Diakonie Hessen

Willkommenskultur im Dekanat Selters

Im Juni 2016 eröffnete das Begegnungscafé „Treff International“ im Haus der Kirche des Evangelischen Dekanats in Selters, das jeden ersten Donnerstag im Monat für 2,5 Stunden stattfindet. Dieser Begegnungstreff dient im Sinne von einem regelmäßigen Gruppenangebot als Ort der Begegnung zwischen Einheimischen, Migranten und Geflüchteten. Ergänzt wird das Angebot durch das „Internetcafé – als Begegnungsraum für ALLE“. Darüber hinaus finden Aktionstage statt, es werden Ausflüge angeboten und es werden interkulturelle Abende durchgeführt. Des Weiteren unterstützen ca. 30 Ehrenamtliche bei folgenden Tätigkeiten: Behördengänge, Arzt- und Anwaltbesuche, Ausfüllen von Anträgen und Formularen, Hilfe bei der Arbeits-, Ausbildungs-, Praktikumsplatz- und Wohnungssuche, Übernahme von Fahrdiensten, Mitarbeit im Kleiderhaus „Geben und Nehmen“ sowie Angebot von Sprachergänzungsmaßnahmen.


Seniorenreferat der Evangelischen Kirche in Kassel

GRIPS – kompetent im Alter… damit der demografische Wandel gelingt

Mit GRIPS –Kompetent im Alter besteht in Kassel ein bundesweit einmaliges Angebot zur Förderung der sozialen Teilhabe im Alter. GRIPS–kompetent im Alter basiert auf dem vor gut 20 Jahren an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelten Trainingsprogramm SimA® (Selbständig im Alter). Die Übungen bestehen aus Gedächtnistraining, psychomotorische Übungen und der Vermittlung von Wissensinhalten zur Lebensgestaltung im Alter. SimA® ist eine Methode, die nachweislich altersbedingten Funktionseinbußen entgegenwirkt (www.sima-akademie.de). Durch das Angebot fühlen sich vor allem Menschen in der zweiten Lebenshälfte angesprochen, die nach einer sinnstiftenden ehrenamtlichen Tätigkeit suchen und sich gleichzeitig mit dem eigenen Älterwerden auseinandersetzen möchten.

Seniorenreferat der Evangelischen Kirche in Kassel

SKA

Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V. (SKA)

Brücken bauen – Moderne Medien nutzen, um voneinander zu lernen und für ein besseres Verständnis der Generationen untereinander!

Der SKA Darmstadt möchte dazu beitragen, die Kluft zwischen Alt und Jung abzubauen und mit einem seiner Schwerpunkte – den Umgang mit Medien – eine Verbindung zwischen den Generationen schaffen. Medienkompetente Jugendliche werden dabei begleitet, Senioren Kenntnisse zu Medien wie Smartphones, Tablets und Computern zu vermitteln: angefangen bei dem Kontaktaufbau zwischen Seniorenheimen und den Jugendlichen, einem Workshop zur Vermittlung von Kenntnissen an diese Zielgruppe, über wöchentliche Besuche der interessierten Bewohner, bis hin zu einem gemeinsamen Abschluss mit Reflexion und Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse. Der Nutzen für die Senioren liegt im Kompetenzerwerb im Umgang mit Medien sowie in den neu geknüpften Kontakten. Die Jugendlichen sind Experten im Bereich Medien und können ihre Fähigkeiten teilen. Das Entscheidende ist jedoch, dass beide Altersklassen eine generations- und kulturübergreifende Gemeinschaft erleben, die über die Nutzung von Medien hinausgeht.


SRH Hochschule Heidelberg

Musik- und Tanztherapeutische Angebote in Seniorenzentren

Die Hochschule Heidelberg etablierte einen innovativen Ansatz beim Aus- und Umbau der Pflege- und Versorgungsstrukturen im Hinblick auf die Sicherung der bestmöglichen Lebensqualität im Alter. Das Ziel ist, für die von leichter bis mittelschwerer Demenz betroffenen Senioren durch die Teilprojekte „Musik & Demenz“ und „Mit Schwung ins Alter“ eine wirkungsvolle Therapie zu schaffen. Darüber hinaus sind alle älteren Menschen angesprochen, welche wohnortnah in Seniorenzentren Unterstützung in Anspruch nehmen oder in Alten- und Pflegeeinrichtungen leben, ob mit oder ohne Demenz. Durch zielgerichtete und niederschwellige Gruppenangebote können sowohl motorische Fähigkeiten, wie die allgemeine Bewegungssicherheit und Bewegungsfreude, oder auch die kognitiven Kompetenzen, wie die Konzentration oder Merkfähigkeit, gefördert werden.

SRH Hochschule Heidelberg

SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH

SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH

Sigmaringer Modell

Das „Sigmaringer Modell“ der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik hat die Reduzierung von Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie zum Ziel. Das Pilotprojekt stellt ein wichtiges Thema im Megatrend Demografie und den daraus resultierenden Herausforderungen in der Betreuung und Pflege von psychisch erkrankten Menschen in den Fokus. Der Leitgedanke, Zwangsmaßnahmen ausschließlich als Ultima Ratio anzuwenden, wird als ethisches Prinzip angesehen. Daraus erwuchs die Überlegung, dass wirksame Interventionen verbindlicher als bisher üblich in die Organisations- und Leitungsstruktur eingebunden sein müssen und sinnvollerweise mehrere evidenzbasierte Maßnahmen zu einer komplexen Intervention gebündelt werden sollten, um eine höhere Wirksamkeit zu erzielen. Vor diesem Hintergrund erwuchs die Idee, ein eigenes auf die speziellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen zugeschnittenes Manual zu entwickeln, das verschiedene bereits erfolgreiche Konzepte in der Reduktion von Zwangsmaßnahmen bündelt.


Stadtteilbüro Sankt Mang, Diakonie Kempten Allgäu e.V.

Wir sind da! Unterstützung im Alter – auch zu Hause!

Ein wichtiger Baustein des Projekts war der Aufbau eines nachbarschaftlichen Hilfsangebots für den Stadtteil, die Nachbarschaftshilfe Sankt Mang. Ziel war es, ein ehrenamtliches Netzwerk einzurichten, über das zeitnahe und individuelle Hilfe in verschiedensten alltäglichen Lebenslagen organisiert werden kann. Damit soll zeitgleich der zwischenmenschliche Kontakt zur bisher fremden Nachbarschaft entstehen und somit der Isolation vorgebeugt werden. Durch ein System der Nachbarschaftshilfe sollen ältere Menschen länger in der eigenen Wohnung bleiben können. U. a. können z. B. pflegende Angehörige entlastet und unterstützt werden. In regelmäßig stattfindenden Treffen mit den ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfern gibt es die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch untereinander sowie zur Schulung durch Experten.

Stadtteilbüro Sankt Mang

VEK

Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. (VEK)

Mit uns in die Zukunft: Eltern zeitgemäß erreichen – Projekt zur Umsetzung einer Digitalisierungsoffensive Evangelischer Kitas

Ziel des Projektes des VEK ist es, die Kommunikation der Evangelischen Kitas mit den Eltern zu verbessern. Hierfür möchte der VEK den rund 600 Evangelischen Kitas in Schleswig-Holstein eine Kommunikationssoftware anbieten. Die Wahl ist hierbei auf die Kommunikations- und Verwaltungssoftware Famly gefallen. Die Software inklusive einer Eltern-App soll die Alltagskommunikation und -organisation in den Kitas erleichtern. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, die Arbeitszeit der Mitarbeiter zu optimieren und die angespannte Personalsituation zu entlasten. Zudem soll die Kommunikation mit den Eltern gestärkt und geschärft werden. Erste Ergebnisse aus der Pilotphase zeigen eine erhebliche zeitliche Entlastung der Kitaleitung, der Mitarbeiter sowie der Eltern.


Verein für Altenhilfe in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Volksdorf e.V.

Freiwilligendienst- und Seniorenberatungsstelle

Die Arbeit des Vereins umfasst zwei Säulen: die Freiwilligendienststelle sowie die Seniorenberatungsstelle. Im Rahmen des Freiwilligendienstes suchen junge Leute hilfsbedürftige Senioren in ihrer häuslichen Umgebung auf und stehen ihnen in der Bewältigung ihres Alltags bei. In der Seniorenberatungsstelle finden an zwei Vormittagen in der Woche ratsuchende Menschen eine erste Orientierung für ihre Probleme und ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte. Auf Wunsch werden Hausbesuche gemacht. Über die Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle „Leben im Alter“ des Kirchenkreises Hamburg-Ost konnten zwei Projekte unter dem Dach des Vereins angesiedelt werden: BeraterInitiative WohnraumAnpassung (BIWA), die zu einem senioren-/behindertengerechten Umbau beraten sowie der telefonische Besuchsdienst „Mit Herz und Ohr“, bei dem Ehrenamtliche Senioren einmal in der Woche anrufen und so der Vereinsamung entgegenwirken.

Verein für Altenhilfe

Wie Gewohnt

Wie Gewohnt Altenhilfe und Betreuungsangebote gemeinnützige GmbH

Gemeinsam den Tag erleben

Unter dem Motto „Gemeinsam den Tag erleben“ eröffnete die „Wie Gewohnt“ Alltagshilfen und Betreuungsangebote gGmbH Mitte Mai 2016 eine niedrigschwellige Tagesbetreuung für Senioren. Heute wird das Angebot von rd. 27 Gästen regelmäßig besucht. In den barrierefreien Räumlichkeiten im Hospital zum Heiligen Geist in Bad Sooden-Allendorf werden ältere Menschen mit Betreuungs- und Pflegebedarf durch geschulte Alltagsbegleiter betreut, begleitet und unterstützt. Pflegende Angehörige werden entlastet. Durch die Unterstützung können Pflegebedürftige so lange wie möglich zu Hause und im vertrauten familiären Umfeld wohnen bleiben. Die Nutzung einer Tagesbetreuung ermöglicht, soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, am sozialen Leben teilzunehmen und die eigenen Fähigkeiten deutlich länger zu erhalten oder sogar wieder zu erlangen.