EKK setzt ihren nachhaltigen Erfolgskurs fort

Kassel, 09.04.2014 – Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) hat im Jahr 2013 ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Die geschäftliche Entwicklung war wiederholt überaus zufriedenstellend.

So konnte der Jahresüberschuss auf 6,31 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr: 6,28 Mio. Euro). Damit werden die Rücklagen der Bank im Sinne einer nachhaltigen, soliden Geschäftspolitik weiter gestärkt und die Kirchenbank führt ihren wirtschaftlichen Erfolgskurs fort.

EKK-Vorstandssprecher, Thomas Katzenmayer, blickte im Rahmen eines Pressegespräches erfreut auf das sehr gute Geschäftsergebnis im vergangenen Jahr: „Wir haben zum fünften Mal in Folge ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsergebnis erzielt. Unsere Orientierung an nachhaltigem Denken und Handeln hat sich auch im Jahr 2013 bewährt“, sagte Katzenmayer. „Unser Spezial-Know-how als Finanzinstitut für Kirche und Diakonie bzw. für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft wird von den Kunden dankbar angenommen.
Wir freuen uns über das Vertrauen unserer Kunden und sind zugleich stolz“, so der Vorstandssprecher weiter.

Ökonomische Verantwortung

Das nachhaltige Geschäftsmodell der EKK steht in einer eindeutigen Abgrenzung zur kurzfristigen Gewinnmaximierung. Die ökonomische Performance der EKK hat sich über die letzten Jahre hinweg sehr erfolgreich entwickelt. Die Bilanzsumme der EKK beträgt zum 31.12.2013 4,2 Mrd. Euro und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr konstant entwickelt. Die EKK verfolgt bewusst eine Strategie der Bilanzkontinuität, verbunden mit einer konservativen Bilanzierungspolitik.

Anstieg des Kundenvolumens

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Ertragslage auf hohem Niveau stabilisiert. Die Position im Markt wurde weiter ausgebaut. Dies wird durch einen weiteren Anstieg des verwalteten Kundenvermögens und der Kundeneinlagen deutlich.

Die Kundeneinlagen, als wichtigste Refinanzierungsquelle der EKK, erhöhten sich im Jahr 2013 um 5,3 % auf 3.444,9 Mio. Euro (2012: 3.270,2 Mio. Euro) (inklusive Inhaberschuldverschreibungen). Das betreute Kundenanlagevolumen ist im Berichtsjahr um 2,64 % gestiegen und beträgt TEUR 7.217.933 gegenüber TEUR 7.032.055 des Vorjahres. Ungeachtet weiterhin hoher Sondertilgungen, die sich auf das niedrige Zinsniveau zurückführen lassen, konnten die Kundenforderungen in 2013 beachtlich um 6,8 % auf 1.523 Mio. Euro gesteigert werden.

Geldpolitik der EZB prägt Ertragslage

Vor dem Hintergrund der expansiven Geldpolitik der EZB und dem damit einhergehenden nach wie vor niedrigen Zinsniveau erreichte der Zinsüberschuss in 2013 den Rekordwert von 61,6 Mio. Euro (inkl. Sonderausschüttung aus Fonds in Höhe von 8,3 Mio. Euro) und stieg damit um 18,2 % im Vergleich zum Vorjahr an. Der Provisionsüberschuss konnte im Jahr 2013 auf 11,5 Mio. Euro (2012: 10,4 Mio. Euro) gesteigert werden. Angesichts einer allgemeinen Kaufzurückhaltung aufgrund der Unsicherheiten an den Märkten ist dies als großer Erfolg zu werten. So zeigt sich: Gerade in den unsicheren Zeiten der letzten Jahre wurde die EKK als sicherer, zuverlässiger Partner von Kirche
und Diakonie wahrgenommen und geschätzt.

Der Jahresüberschuss konnte auf 6,31 Mio. Euro (2012: 6,28 Mio. Euro) gesteigert werden. Der Generalversammlung wird am 30. Juni 2014 eine Dividende in Höhe von insgesamt 5 % vorgeschlagen. Diese Zahlung setzt sich zusammen aus einer Basisdividende von 4 % und einem Bonus von 1 %.

EKK erfüllt bereits heute alle regulatorischen Anforderungen

Ein angemessen haftendes Eigenkapital bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die Solvabilitätskennziffer beträgt zum Bilanzstichtag 13,5 % (Vorjahr: 14,4 %). Die aktuellen Eigenkapitalberechnungen nach Basel III zeigen, dass die EKK bereits jetzt die gesetzlichen Anforderungen erfüllt bzw.deutlich übertrifft und
entsprechend der Planungsrechnungen auch in der Zukunft erfüllen wird. Das harte Kernkapital der EKK beläuft sich auf 212,2 Mio. Euro (Vorjahr 169,6 Mio. Euro).

Die aktuellen Themen der EKK im Überblick:

Fusionsgespräche

Die EKK befindet sich aktuell in Fusionsgesprächen mit der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG in Kiel. Die geplante Fusion beider Häuser soll zwei starke Partner mit vielen Gemeinsamkeiten zusammenführen. Eine christliche Wertebasis, die Kunden sowie die Verankerung im kirchlich-diakonischen Umfeld verbinden die beiden Banken aus Kassel und Kiel. Auf diesem Fundament soll die erfolgreiche Zukunft einer neuen Bank, der Evangelischen Bank eG, aufgebaut werden.

„Bester nachhaltiger Investor 2014“

Unter besonderem Fokus auf den vollständig auf Nachhaltigkeitskriterien ausgerichteten Investmentprozess wurde die EKK mit dem portfolio institutionell Award als „Bester nachhaltiger Investor 2014“ gekürt. Dabei handelt es sich um die wichtigste Auszeichnung für institutionelle Investoren im gesamten deutschsprachigen Raum. Die EKK ist damit einer von insgesamt elf Preisträgern. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Preisvergabe an die EKK ist der Investmentprozess, der detailliert dokumentiert und dadurch transparent ist. „Die EKK nutzt die gesamte Klaviatur von Nachhaltigkeitstreibern“, heißt es in der Begründung der Jury.

Mit gutem Beispiel voran

Gemeinsam mit Kate, einer gemeinnützigen Beratungs- und Bildungsorganisation für nachhaltiges Wirtschaften, hat die EKK einen Leitfaden herausgegeben, der zeigt, wie Nachhaltigkeit in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann. Als Kirchen- und Genossenschaftsbank geht die EKK mit gutem Beispiel voran: Ob es um die Achtung sozial-ethischer, ökologischer und ökonomischer Aspekte bei Geldanlagen geht, das Angebot des EKK-BildungsKredits für Studenten oder die Nutzung von erneuerbaren Energien – die EKK zeigt, wie es geht. Bereits 2011 hat die EKK mit ihrer Zertifizierung nach EMASplus eine offizielle Bestätigung ihrer nachhaltigen Ausrichtung erhalten. Ziel des veröffentlichten Leitfadens ist es jetzt, anhand der EKK als Best-Practice-Beispiel die notwendigen Schritte aufzuzeigen, um ein Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen erfolgreich zu implementieren. In diesem Jahr steht für die EKK die Rezertifizierung nach EMASplus auf dem Plan.

 Mehr zum Leitfaden und allen anderen aktuellen Themen der EKK erfahren Sie unter www.ekk.de.

Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG

Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) mit Sitz in Kassel ist ein genossenschaftlich organisiertes Spezialinstitut. Die EKK wurde 1969 auf Initiative der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gegründet. Mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen in 13 Filialen deutschlandweit mehr als 1.100 institutionelle Mitglieder bzw. rund 70.000 institutionelle und private Kunden. Seit 1998 ist die EKK auch in Österreich vertreten.