Vorstandsvorsitzender der EDG scheidet aus seinem Amt aus.

Fusionsgespräche mit der Evangelischen Kreditgenossenschaft eG nicht beeinträchtigt.

Kiel, 21. März 2014: Hans-Nissen Andersen, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG (EDG), scheidet wegen gesundheitlicher Probleme zum 31.08.2014 aus seinem Amt aus.
 

Fusionsgespräche mit der Evangelischen Kreditgenossenschaft eG (EKK) nicht beeinträchtigt.

Der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG, Hans-Nissen Andersen scheidet nach 12 Jahren an der Spitze der norddeutschen Kirchenbank aus gesundheitlichen Gründen zum 31.08.2014 aus seinem Amt aus.

Der 56-jährige, der den Vorstandsvorsitz bei der EDG 2002 übernahm, hat schon seit längerer Zeit gesundheitliche Probleme. „Nach reiflicher Überlegung und vor allem nach Abwägung aller Risiken muss ich diesen Schritt gehen“, erklärt Andersen. „Ich trage große Verantwortung für die EDG und bin seit langem ein überzeugter Verfechter der jetzt erstmals wirklich möglichen Fusion der EDG mit der EKK. Diese Fusion braucht u.a. einen stabilen Vorstand, und diese gesundheitliche Kraft habe ich nicht mehr. Ich trage gleichzeitig auch die Verantwortung für meine Gesundheit. Und ich trage insbesondere Verantwortung für meine beiden noch nicht volljährigen Kinder und meine Partnerin. All dies darf ich nicht aus den Augen
verlieren.“

Dieser Schritt sei ihm außerordentlich schwer gefallen, aber er sei im Interesse der Bank und seiner Gesundheit alternativlos. „Und deswegen bin ich meinem Vorstandskollegen Christian Ferchland und dem Aufsichtsrat auch für die Unterstützung dankbar“, so Hans-Nissen Andersen.

Ulrich Seelemann, Aufsichtsratsvorsitzender der EDG, bedauert den Weggang von Andersen außerordentlich. Er habe den Vorstandsvorsitz in einer sehr schwierigen Phase übernommen und die Bank mit seinen Kollegen über manche Klippe in eine Position geführt, die Verhandlungen auf Augenhöhe ermögliche. „Ich bin froh, dass uns Herr Andersen noch bis zum Ende der Verhandlungen erhalten bleibt. Er hat sich um die Bank verdient gemacht.“

Dass der angestrebte Zusammenschluss von EDG und EKK strategisch sehr wichtig und richtig ist und u.a. von den vier Vorständen der beiden Häuser unterstützt und getragen wird, steht nicht im Zweifel. Hans-Nissen Andersen befürwortet uneingeschränkt dieses Vorhaben. Er wird auch in den kommenden Wochen und Monaten mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zusammen mit seinem Vorstandskollegen Christian Ferchland die Vorbereitungen des Zusammenschlusses vorantreiben. Dieses alles geschieht im Interesse der Mitglieder der Bank, der Kunden und der Mitarbeitenden.

Im Juni 2014 finden die Generalversammlungen der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG (am 27. Juni 2014 in Hamburg) und der Evangelischen Kreditgenossenschaft eG (am 30. Juni 2014 in Kassel) statt. In diesen Generalversammlungen werden Vorstand und Aufsichtsrat beider Banken für eine breite Zustimmung zum Fusionsvorhaben werben.

Hans-Nissen Andersen wird selbstverständlich als amtierender Vorstandsvorsitzender auch bei der Generalversammlung der EDG anwesend sein und persönlich um die Zustimmung zur Gründung der mit rund 7,7 Mrd. € und rund 500 Mitarbeitenden führenden Kirchenbank Deutschlands werben.

Die Evangelische Darlehnsgenossenschaft eG

Die Evangelische Darlehnsgenossenschaft eG (EDG) aus Kiel ist eine seit über 45 Jahren spezialisierte Bank für Kirchen, Diakonie, Caritas, sonstige Freie Wohlfahrtspflege sowie diesen Institutionen nahestehende Privatkunden. Mit einer Bilanzsumme von 3,5 Mrd. Euro und etwa 180 Mitarbeitenden an den Standorten Kiel und Berlin steht die EDG ihrem Kundenkreis als Universalbank und als strategischer Berater und Partner in allen Fragen rund um die Finanzen zur Seite. Das moderne Kreditinstitut verfügt als Spezialdienstleister über umfassendes Know-how im kirchlich-diakonischen und sozialen Umfeld und zeichnet sich durch eine schon in den Gründungsdokumenten festgehaltene ethisch-sozial-orientierte Ausrichtung aus.