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Von der Idee zur ersten grünen Kilowattstunde

18. Juni 2026

Händeschüttelnde Menschen vor Photovoltaikanlagen

Gemeinsam setzen sie die Energiewende in die Praxis um (v. l. n. r.): Sabine Fränzl (stellv. Vorstandsvorsitzende Personal bei AWO Berlin Kreisverband Südost e.V.), Florian Lüders (Leiter Projektentwicklung bei der EB-SIM), Kai-Uwe Lindloff (Fachbereichsleitung Kindertagesstätten und Horte/offener Ganztag bei AWO Berlin Kreisverband Südost e.V.) und Stephanie Grohnert (stellv. Kita-Leitung).

Mit den zwei ersten in Betrieb genommenen Photovoltaikanlagen für den Fonds „EB Kirchlicher Energiekreislauf“ wird Energiewende im kirchlich-sozialen Umfeld konkret: Wie zwei Berliner Kitas der AWO Berlin Südost Teil des kirchlichen Energiekreislaufs wurden.

Auf den Dächern zweier Kitas der AWO Berlin Südost produzieren neue PV-Anlagen nun grünen Strom – direkt dort, wo er gebraucht wird. Mit dem Fonds „EB Kirchlicher Energiekreislauf“ bietet die EB-SIM, der Asset Manager der Evangelischen Bank, ein innovatives Modell, um Flächenpotenziale von Kirche und Sozialwirtschaft für Wind- und Solarenergie zu nutzen und zugleich ethisch-nachhaltige Investitionschancen zu schaffen. Das Konzept verbindet Grundeigentümer aus Kirche und Sozialwirtschaft und kirchliche institutionelle Investoren in einem geschlossenen Modell.

Wir sprachen mit Florian Lüders, Leiter Projektentwicklung Erneuerbare Energien bei der EB‑SIM, und Kai-Uwe Lindloff, Fachbereichsleitung Kindertagesstätten und Horte/offener Ganztag bei AWO Berlin Kreisverband Südost e.V., über Motivation, Mehrwerte und die Bedeutung des Projekts für soziale Einrichtungen.

Herr Lüders, der „EB Kirchlicher Energiekreislauf“ ist nun erstmals praktisch sichtbar geworden. Was bedeutet dieser Moment für Sie?

Lüders: In Konzeption und Aufbau des „EB Kirchlicher Energiekreislauf“ haben die Kolleg:innen von EB und EB-SIM hinter den Kulissen viel Arbeit gesteckt. Mit der Inbetriebnahme der Anlagen auf den beiden Kitas wird aus einer Idee gelebte Praxis. Insofern sei an dieser Stelle allen Beteiligten unser herzlicher Dank ausgesprochen. 

Mit den ersten Projekten zeigen wir, dass Energiewende im kirchlichen und sozialen Umfeld nicht nur ein Ziel auf dem Papier ist, sondern vor Ort funktioniert und das partnerschaftlich, wirtschaftlich sinnvoll und klimawirksam. Der Kreislauf derjenigen, die über den Fonds Gelder für Erneuerbare-Energien-Projekte zur Verfügung stellen und denjenigen, auf deren Grundstücken vor Ort grüner Strom erzeugt wird, ist in vollem Gange. Das Besondere dabei: statt wie sonst üblich geeignete Grundstücke an Dritte zu verpachten, bleibt durch den auf Kirche und Sozialwirtschaft begrenzten Teilnehmerkreis die Wertschöpfung ganz überwiegend im eigenen Kreislauf.

„Für uns war entscheidend, dass wir einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten können,
ohne selbst investieren zu müssen.“

Herr Lindloff, warum haben Sie sich als AWO-Kreisverband entschieden, Teil dieses Projekts zu werden?

Lindloff: Für uns war entscheidend, dass wir einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten können, ohne selbst investieren zu müssen. Das Konzept kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir beziehen nun langfristig grünen Strom zu stabilen Konditionen und profitieren direkt im laufenden Betrieb unserer Kitas. Das ist ein großer Vorteil für soziale Einrichtungen wie unsere. Und wir sind einen Schritt weiter auf dem Weg, in unseren Einrichtungen Klimaneutralität zu erreichen.

Konkret: Was leisten die neuen Anlagen auf den Dächern der Kitas und ab wann lohnen sich solche Anlagen?

Lüders: Die beiden Aufdachanlagen haben zusammen eine Leistung von 139 Kilowatt (peak). Pro Jahr erzeugen sie rund 132.000 Kilowattstunden erneuerbaren Strom. Ein Großteil davon wird direkt vor Ort genutzt. Die Anlagen lohnen sich unmittelbar: sie sparen CO₂ ein und bieten den Einrichtungen einen langfristig kalkulierbaren Strompreis.

Gruppe von Menschen gestikuliert vor Photovoltaikanlagen
Von Finanzierung über die Planung bis zur Umsetzung und dem Betrieb wurde das Projekt gemeinsam durchgeführt.

Wie haben die Mitarbeitenden und die Familien in den Kitas auf die neuen Solaranlagen reagiert?

Lindloff: Sehr positiv. Natürlich stehen für uns die Kinder im Mittelpunkt – aber sie und ihre Familien erleben so ganz nebenbei, dass ihre Kita Teil der Energiewende ist. Schon der Aufbau der Anlagentechnik war für die Kinder vor Ort ein echtes Highlight. Für die Teams ist es zudem ein gutes Gefühl zu wissen, dass der eigene Arbeitsplatz klimafreundlicher aufgestellt ist. Das stärkt Identifikation und Bewusstsein gleichermaßen. 

Der Fonds richtet sich speziell an kirchliche und kirchennahe Investoren. Was ist das Besondere an diesem Modell?

Lüders: Der „EB Kirchlicher Energiekreislauf“ ist als Artikel‑9‑Fonds gemäß EU-Offenlegungsverordnung konzipiert und verfolgt einen klaren Impact-Ansatz. Ziel ist der Aufbau eines Portfolios aus dezentralen Wind- und Photovoltaikanlagen im Umfeld von Kirche, Diakonie und Sozialwirtschaft. Die Anlagen bleiben langfristig im Fonds und damit im kirchlichen Kontext. So verbinden wir nachhaltige Kapitalanlage mit konkretem Nutzen vor Ort. 

Welche weiteren Projekte stehen in den Startlöchern und was raten Sie interessierten Einrichtungen?

Lüders: Die nächsten Projekte sind bereits in Vorbereitung. Zum Beispiel soll auf Liegenschaften der Landeskirche Braunschweig ein Windpark mit bis zu 14 Windenergieanlagen entstehen. Er wird genügend Strom produzieren, um etwa 60.000 Haushalte zu versorgen. Ebenso ist ein Solarpark auf kirchlichen Liegenschaften bereits in Planung. Er wird über 27 Megawatt (peak) leisten und soll jährlich rund 17.000 Tonnen CO₂ einsparen. 

Unser Ziel ist es, Kirche und Sozialwirtschaft langfristig auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten und die Energiewende dort voranzubringen, wo sie wirklich wirkt: vor Ort.

 

Ihr Ansprechpartner bei der EB-SIM:

Florian Lüders

Florian Lüders

Leiter Projektentwicklung erneuerbare Energien

Mobil: +49 151 5049 8215 

E-Mail: florian.lueders@eb-sim.de

Risiken des Fonds

  • Illiquidität von Sachwertinvestments
  • Grundsätzlich bestehen politische und regulatorische Risiken im Bereich der Energiewirtschaft
  • Elementarrisiken im Bereich der Anlagen
  • Wirtschaftliche Stabilität des Projekts mindestens in Teilen abhängig vom Strommarkt

Rechtliche Hinweise:

Dies ist eine Marketingmitteilung und richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz bzw. gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland. Die Inhalte dieser Unterlage dienen ausschließlich Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung/-empfehlung, noch ein Angebot oder eine Beratung zum Kauf/Verkauf des Fonds dar. Allein verbindliche Grundlage für den Kauf bilden die Verkaufsunterlagen (Basisinformationsblatt, Emissionsdokument, Jahres- und gegebenenfalls Halbjahresberichte), die Sie kostenlos in deutscher Sprache über die EB-SIM erhalten. Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte den Verkaufsunterlagen. Die im Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlagestrategieempfehlung i.S.d. § 85 WpHG dar. Vergangene Wertentwicklungen, Prognosen sowie sonstige Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte berücksichtigen Sie für Ihre Anlageentscheidung zudem alle nachhaltigkeitsbezogenen Eigenschaften und Ziele des Fonds, wie sie im Emissionsdokument oder gegebenenfalls in den Informationen beschrieben sind, die den Anlegern gemäß Artikel 23 der Richtlinie 2011/61/EU, Artikel 13 der Verordnung (EU) Nr. 345/2013 und gegebenenfalls Artikel 14 der Verordnung (EU) Nr. 346/2013 offenzulegen sind. Die entsprechende Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, die Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb der Anteile ihrer Organismen für gemeinsame Anlagen getroffenen haben, gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU aufzuheben.