Aktuelle Warnhinweise
Betrügerische E-Mails zum Rundfunkbeitrag im Umlauf
Aktuell sind vermehrt betrügerische E-Mails im Umlauf, die vorgeben, vom „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ zu stammen. Ziel dieser Nachrichten ist es, Empfänger zur Zahlung angeblich offener Rundfunkbeiträge zu veranlassen.
Typische Merkmale der aktuell kursierenden Phishing-Mails:
- Aufforderung zur kurzfristigen Zahlung (z. B. innerhalb eines Tages) unter Hinweis auf angeblich geänderte Zahlungsmodalitäten
- Nutzung einer unpersönlichen Anrede („Sehr geehrte Damen und Herren“)
- Angabe eines konkreten Betrags sowie einer IBAN zur Überweisung
- Angebot vermeintlicher Rabatte bei Vorauszahlung
- Aufforderung zur Nutzung von Sofortüberweisung
- Absenderadressen mit scheinbar offiziellem Bezug, die jedoch nicht der tatsächlichen Domain entsprechen
Teilweise werden die Nachrichten durch Anhänge ergänzt (z. B. Kalenderdateien), um den Eindruck von Seriosität zu verstärken.
Hinweis:
Der Beitragsservice fordert grundsätzlich nicht per E-Mail zur Zahlung auf und bietet keine Rabatte für Vorauszahlungen an.
Empfehlungen zum Umgang:
- Öffnen Sie niemals Anhänge und Links in entsprechenden E-Mails.
- Veranlassen Sie keine Zahlungen auf Grundlage solcher E-Mails.
- Informieren Sie die Evangelische Bank unverzüglich über einen offiziellen Kontaktweg, wenn Sie eine solche E-Mail erhalten oder bereits gehandelt haben.
Betrugsmasche Kryptowährung
In einer aktuellen Betrugsmasche werden E-Mailempfänger dazu aufgefordert, im Zusammenhang mit der Einrichtung eines Kontos für Kryptowährung, Geldbeträge auf ein tatsächlich existierendes Konto der „Kasse der EKD“ zu überweisen. Die unbekannten Betrüger haben keinerlei Zugriff auf die Konten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), aber geben die Kontodaten der EKD an, um Seriosität zu erwecken.
Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten, tätigen Sie keine Überweisung, sondern wenden Sie sich wg. des Betrugsverdachts bitte an die Polizei. Die EKD steht in diesem Zusammenhang bereits ebenfalls mit der Polizei in Kontakt.
Aktuelle Betrugsmasche im Zusammenhang mit Kryptowährung: Illegale Nutzung von EKD-Konten – EKD
Aktuell warnt die Polizei vor einer neuen Betrugsmasche im Bereich Kryptowährungen. In Potsdam wurde ein Mann Opfer von angeblichen Anlageberatern, die ihm telefonisch Investments in Kryptowährungen anboten und schließlich eine sechsstellige Summe ergaunerten.
Die Täter nahmen mehrfach telefonisch Kontakt auf und überzeugten das Opfer, ihnen einen Fernzugriff auf seinen Computer zu gewähren. Dadurch gelang es ihnen, den erheblichen Betrag vom Konto des Mannes abzuheben.
Die Polizei rät eindringlich dazu, niemals fremden Personen Fernzugriff auf Computer oder Smartphones zu gewähren. Ebenso wird empfohlen, Geldanlagen ausschließlich bei seriösen Anbietern vorzunehmen, Angebote sorgfältig zu prüfen und bei Unsicherheiten Verbraucherzentralen oder Fachanwälte einzubeziehen.
Bitte seien Sie wachsam und brechen Sie verdächtige Gespräche sofort ab.
Betrügerische Anrufe im Namen der Evangelischen Bank
Derzeit erhalten einige unserer Kundinnen und Kunden vereinzelt betrügerische Anrufe. Dabei gibt sich eine unbekannte Person als Mitarbeiter der Evangelischen Bank aus. In den Gesprächen wird behauptet, im Auftrag einer internen Abteilung eine Zahlung einziehen zu müssen.
Bitte beachten Sie, dass wir Sie niemals telefonisch kontaktieren, um Ihre Konto- oder Zugangsdaten abzufragen oder Zahlungen direkt am Telefon zu veranlassen. Geben Sie in solchen Fällen keinesfalls persönliche Informationen weiter und beenden Sie das Gespräch umgehend. Wenden Sie sich anschließend über die Ihnen bekannte und verifizierte Telefonnummer an Ihre Bank.
Verbraucherzentrale warnt: Volksbank-Kunden im Visier von perfider Phishing-Masche
Aktuell versuchen Kriminelle, Volksbank-Kunden mit einer neuen Phishing-Masche zu täuschen. Unter dem Vorwand eines angeblich verbesserten Sicherheitssystems und eines neuen „VR-Dashboards” werden die Empfänger aufgefordert, auf einen beigefügten Link zu klicken. Die Verbraucherzentrale warnt ausdrücklich vor diesen betrügerischen E-Mails.
So schützen Sie sich vor dem Betrug
In der gefälschten Nachricht wird ein „flüssigeres und besseres Erlebnis“ durch das „VR-Dashboard“ versprochen. Auffällig ist jedoch die unpersönliche Anrede „Sehrgeehrter Kunde“, bei der ein Leerzeichen fehlt. Auch die unseriöse Absenderadresse und der enthaltene Link sind klare Hinweise auf einen Phishing-Versuch. Laut der Verbraucherzentrale sind dies typische Merkmale betrügerischer E-Mails.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, „solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen“. Besonders wichtig ist es, niemals auf Links in verdächtigen Nachrichten zu klicken oder persönliche Daten preiszugeben. Wer ein Konto bei den Volksbanken Raiffeisenbanken besitzt, sollte stattdessen direkt in der offiziellen App oder auf der echten Internetseite nachsehen, ob ähnliche Aufforderungen zu finden sind. Quelle: CHIP.de
- Zugangsdaten zum Onlinebanking (z. B. Benutzername, Passwort, PIN) dürfen unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben werden – weder mündlich, schriftlich noch elektronisch.
- Freigaben über SecureGo plus (z. B. TAN-Bestätigungen) dürfen niemals ungeprüft oder auf telefonische Aufforderung erfolgen – auch dann nicht, wenn sich die anfragende Person als Mitarbeiter:in der Bank oder einer offiziellen Stelle ausgibt.
- Im Zweifelsfall ist sofort Rücksprache mit Ihrer:m Kundenberater:in oder dem Kundenservice zu halten, bevor eine Aktion durchgeführt wird.
Gefälschte Briefe mit QR-Codes („Quishing“). So schützen Sie sich!
Derzeit werden bundesweit gefälschte Briefe im Namen „Volksbanken Raiffeisenbanken“ versendet. Teilweise wird der BVR als Unterzeichner genannt. Ziel ist es, Sie über QR-Codes oder Internet-Links auf betrügerische Webseiten zu leiten und dort persönliche Daten, Passwörter oder TANs abzugreifen. Diese Schreiben stammen nicht von uns und nicht vom BVR.
Das LKA Niedersachsen warnt aktuell auch vor einer neuen Phishing-Masche bzgl. Phishing mit QR-Codes per Briefpost.
Die Phishing-Mails mit der Absicht, an sensible und monetär missbrauchbare Informationen von Opfern zu gelangen, sind weitreichend bekannt. Das LKA Niedersachsen warnt nun jedoch davor, dass Betrüger in einigen Fällen per Briefpost Druck auf potenzielle Opfer aufbauen, den abgedruckten QR-Code einzuscannen und auf der dadurch geöffneten Webseite wertvolle Daten einzugeben.
Auf dem Portal polizei-praevention.de des LKA Niedersachsen warnen die Beamten, dass diejenigen, die den QR-Code scannen und dem Link folgen, auf einer gefälschten Banking-Seite landeten. Diese imitiere die Optik der jeweils im Brief angegeben Bank.
Woran erkennen Sie die Betrugsmasche?
- Enthaltene QR-Codes oder Links führen nicht auf die offiziellen Seiten der Bank.
- Im Text wird häufig Zeitdruck („sofort handeln“) aufgebaut.
- Absender und Bezeichnungen sind ungewöhnlich allgemein (z. B. „Volksbanken Raiffeisenbanken eG“).
Was sollten Sie jetzt tun?
- Scannen Sie keine QR-Codes und öffnen Sie keine Links aus solchen Briefen.
- Geben Sie keine Zugangsdaten/TANs preis.
- Nutzen Sie ausschließlich unsere offiziellen Kontaktwege:
- Kontaktaufnahme über Online-Banking,
- Filiale (Kassel),
- Service-Hotline: 0561 7887 4000
- E-Mail: info@eb.de
- Wenn Sie einen solchen Brief erhalten haben: Foto/Scan an uns senden (per E-Mail).
Sie haben bereits gescannt oder Daten eingegeben?
- Sofort Online-Banking-Zugang melden (Sperre/Passwortwechsel),
- TAN-Medium prüfen/Rücksprache mit Kundenservice
- Karten bei Bedarf sperren (sofern Daten preisgegeben wurden)
- Umsätze engmaschig prüfen und Auffälligkeiten sofort melden,
- Endgerät auf Schadsoftware prüfen lassen.
Betrugsfälle mit Spenden per Lastschrift
Betrüger:innen geben sich als vermeintliche Spender:innen aus und initiieren eine hohe Spende. Der Betrag wird per Lastschrift eingezogen. Kurz darauf fordern Betrüger:innen eine Rücküberweisung, da angeblich ein Fehler bei der Betragseingabe entstand. Nach der Rücküberweisung wird die ursprüngliche Lastschrift zurückbelastet – der Verein oder die Institution bleibt auf dem Schaden sitzen.
Hinweise:
- Tätigen Sie keine Rücküberweisungen! Im Falle eines Irrtums sollten Spender:innen Rückbuchungen direkt über ihre Bank veranlassen.
- Höhere Spendenbeträge sollten immer kritisch geprüft werden.
- Regelmäßige Überprüfungen der Kontobewegungen helfen, um Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen.
Aktuell kann auch bei Echtzeitzahlungen zum erhöhten Missbrauchsrisiko kommen, insbesondere durch Phishing-Attacken. Kund:innen sollten keine Links in angeblichen Bank-E-Mails anklicken und die Möglichkeit nutzen, Höchstbeträge für Echtzeitüberweisungen festzulegen. Die Evangelische Bank empfiehlt, wachsam zu bleiben und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Betrugsfälle zu vermeiden.
Warnungen vor betrügerischen E-Mails im Namen der Bundeszentrale für Steuern
Aktuell sind einige betrügerische E-Mails insbesondere im Namen des Bundeszentralamtes für Steuern im Umlauf. Diese werden von der Absenderadresse „info@bzst-zahlungsfrist.com“ oder ähnlichen Adressen versandt. Die Empfänger werden darin darüber informiert, dass ihnen angeblich ein Bescheid zugesandt wurde oder dass aufgrund der verspätet eingereichten Steuererklärung (z.B. für das Kalenderjahr 2023) ein Verspätungszuschlags zu überweisen ist. Teilweise enthalten derartige E-Mails ein pdf-Dokument eines angeblichen Bescheides des Bundeszentralamts für Steuern samt Rechnung.
Das Bundeszentralamt für Steuern warnt bereits auf seiner Seite unter „Warnung vor Betrugsversuchen“ vor diversen Täuschungsmethoden (https://www.bzst.de). Grundsätzlich verschickt das BZSt keine Zahlungsaufforderungen per E-Mail. Bitte öffnen Sie bei Erhalt derartiger E-Mails keine Anhänge, klicken keine Links an und löschen die E-Mail direkt.
Banktrojaner im Umlauf
Meldungen zu Schadensfällen im Zusammenhang mit Banktrojanern
Die Schadsoftware reagiert dabei bei höheren Zahlungen. Kleinere Überweisungen werden unverändert ausgeführt. Ist diese Vorbedingung (z. B. Überweisung größer als 1.000 Euro) erfüllt, werden die Trojaner zum Freigabeprozess aktiv und ersetzen die ursprünglich eingegebene IBAN durch eine betrügerische IBAN. Auf dem infizierten Gerät wird dabei immer die ursprünglich eingegebene IBANs angezeigt. Die Trojaner verfälschen somit sowohl die Eingaben als auch die Ausgaben von Informationen. Im Hintergrund wird so, ebenfalls durch die Kund:in nicht sichtbar, der Haken für "Echtzeit-Überweisung" gesetzt.
Was können Sie tun?
Nutzen Sie stets aktuelle Virenscanner (mit aktuellen Virenpattern) auf Ihren Geräten, die für das Online-Banking installiert wurden. Widerstehen Sie entsprechenden Angeboten im Internet und öffnen Sie keine verdächtige E-Mails (insbesondere ggf. entsprechend hinterlegte Anhänge). Eine ordnungsgemäße Buchung kann nur durch den exakten Vergleich der IBAN in der Anzeige des Sicherungsverfahrens, SmartTAN plus oder SecureGo plus, mit der originären Ziel-IBAN festgestellt werden. Sind die angezeigten IBANs unterschiedlich, ist von einer Infizierung des Rechners auszugehen.
Warnung vor unberechtigten Lastschriften
Uns erreichen zahlreiche Beschwerden, dass insb. eine Firma namens Myem Ltd. aus Großbritannien unberechtigt Lastschriften einzieht. In der Regel wird ein Betrag von 14,99 EUR Verwendungszweck: „Prime -Membership + eine Nummer“ auf dem Kontoauszug erscheinen. Die Kontonummer beginnt mit MT88 PAUU XXXX XXXX XXXX XXXX XXXX XXX Sofern die Lastschriften unberechtigt erfolgt sind, gelten die verlängerten Rückgabefristen von 13 Monaten. Bitte prüfen Sie Ihre Kontoauszüge sorgfältig. Sofern die Belastungen unberechtigt erfolgt sind, empfehlen wir Ihnen eine Strafanzeige zu erstatten.
Aufruf zur Verlängerung der Legitimation fü die VR-SecureGo plus App
Die Evangelische Bank warnt vor Phishing-SMS und -E-Mails, in welchen Betrüger:innen behaupten, dass die Legitimation für die Nutzung der VR SecureGo plus App zeitnah ablaufe.
Aktionswarnung: Um eine Sperrung abzuwenden, sollen Bankkund:innen sich mit Ihren Online-Banking-Daten auf einer Internetseite anmelden, welche in der vorherigen Nachricht verlinkt ist. Bei der verlinkten Internetseite handelt es sich um eine Phishing-Website.
Empfehlung: Bei Erhalt solcher Nachrichten per E-Mail oder SMS sollten diese umgehend gelöscht und in diesen keinesfalls auf vorhandene Links geklickt werden. Als Evangelische Bank kontaktieren wir unsere Kund:innen stets über die Ihnen bekannten Wege.
Betrugsfälle über WhatsApp (Fake-Nachrichten)
Anhand vermehrt auftretender Betrugsfälle über den Nachrichtendienst WhatsApp (iOS, Android) weisen wir auf mögliche Fake-Nachrichten hin. Unbekannte geben sich bei WhatsApp als angehöriges Familienmitglied (z. B. Sohn oder Tochter) aus, dessen Mobilfunktelefon kaputt sei und bitten um Geld.
Bitte bleiben Sie achtsam und melden Sie sich bei auftretenden Belästigungen bei der Polizei und/oder den jeweiligen Behörden.