Der LebensWert-Treff 13. + 14. November 2024

"Kurs halten in stürmischer Zeit: Wie nachhaltiges Wirtschaften gelingen kann –
trotz knapper Kassen und globaler Krisen"

13. November: Finanzierung der Transformation – Perspektiven für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft

14. November:  Nachhaltig investieren – wie Kirche und Diakonie Impact erzielen können

Knappe Kassen sowie globale Krisen stellen uns vor wachsende Herausforderungen und erfordern Kraft und Aufmerksamkeit. Umso wichtiger wird es, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, um bei der nachhaltigen Transformation auch in stürmischen Zeiten Kurs zu halten.

Beim kommenden LebensWert-Treff am 13. + 14. November in Berlin möchten wir darüber mit unseren Gästen ins Gespräch kommen: Am ersten Tag thematisieren wir, vor welchen Herausforderungen die Gesundheits- und Sozialwirtschaft steht und wie die Transformation in dieser Branche finanziert werden kann. Der zweite Tag ist dem nachhaltigen Investieren gewidmet und dem Blick darauf, wie insbesondere institutionelle Anleger:innen aus dem kirchlich-diakonischen Bereich mit ihren Vermögensanlagen Wirkung erzielen können. 

Für eine nachhaltig lebenswerte Gesellschaft

LebensWert-Treff

Der LebensWert-Treff 2023

In Zeiten des demografischen Wandels, des technologischen Fortschritts und steigender Kosten ist es wichtiger denn je, ein Gesundheitssystem zu schaffen, das nachhaltig und effizient ist. Ein System, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht, dabei aber bezahlbar bleibt. Ein Markt, in dem sich verschärfende regulatorische Anforderungen erfüllt werden, ohne dabei aber Krankenhaus- und Pflegeheimbetreiber zu überfordern.

Wie unser Gesundheitssystem unter dieser Zielstellung und in der Balance von ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden kann, haben wir gemeinsam im Rahmen des LebensWert-Treffs am 8.+ 9. November 2023 erörtert:

„Nachhaltigkeit ganzheitlich denken – Anforderungen und Chancen für ein Gesundheitssystem der Zukunft“

Statements der Teilnehmer:innen

Karl-Otto Winter

Kuratoriumsvorsitzender / Stiftung Hospital zum Heiligen Geist (Fritzlar)

Ich habe nun zweimal am LebensWert-Treff teilgenommen. Es sind kompakte 36 Stunden, gefüllt mit aktuellen Themen, ausgehend von den aktuellen Trends, Diskussionen/Gesetzesverfahren. Dennoch haben in der inhaltlichen Auseinandersetzung in allen Bereichen die Praktiker, die die Kernprozesse des Gesundheitssystem steuern und erfüllen, ihren Raum und die dafür notwendige Zeit sich im LebensWert-Treff einzubringen. Dass die Evangelische Bank diese Themen professionell in einer Crashtagung voranbringt, ist bemerkenswert. Besonders sinnvoll finde ich auch, dass das Leitungspersonal der Bank daran teilnimmt und sich in dieser Form mit ihren Kunden der Auseinandersetzung stellt.

Lebenswert-Treff

Carsten Wydora

Kirchenamtsleiter / Ev.-luth. Kirchenamt Leer

Mich hat der wertschätzende Umgang von Referent:innen und Teilnehmer:innen beeindruckt - und die sehr würdevolle Ehrung der Gewinner der Nachhaltigkeitspreise berührt. Sehr wohltuend, wenn man sieht, was sonst so um uns herum geschieht!

Lebenswert-Treff

Keynote Speaker & Impulsgeber:innen

Dr. med. Matthias Albrecht ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neonatologie und ärztlichem Qualitätsmanagement. Seit dem Frühjahr 2023 ist er Geschäftsführer der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) und für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für klimaresiliente Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen zuständig. Zuvor war er neben seiner klinischen Tätigkeit in der Charité Berlin seit 2008 Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhaus Hubertus in Berlin, das sich deutschlandweit einen Namen als das erste vom BUND zertifizierte Krankenhaus gemacht hat.

Neben seiner Erfahrung im Krankenhausmanagement bringt Matthias Albrecht auch viel berufspolitische Erfahrung mit. So ist er Mitglied der Delegiertenversammlung der Berliner Ärztekammer, Mitglied in der Arbeitsgruppe „Klimawandel“ der Bundesärztekammer sowie Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Berliner Ärzteversorgung. Seine umfangreichen Kenntnisse des Gesundheitssystems helfen ihm dabei, Gesundheitseinrichtungen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und Klimaresilienz zu unterstützen.

Dr. med. Matthias Albrecht im Interview

Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein im Interview

Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein ist gelernte Krankenschwester und Diplom-Pädagogin. Zudem schloss sie ein Lehramtsstudium mit dem 1. Staatsexamen ab. Nachdem sie 1977 hauptamtliche Lehrkraft am Bildungszentrum des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) in Essen wurde, übernahm sie ab 1990 dessen Leitung. 1994 wechselte sie an die Universität Witten/Herdecke, hier leitete sie bis 2017 das Department für Pflegewissenschaft. 2003 erhielt Christel Bienstein eine Honorarprofessur an der Universität Bremen, dort lehrt sie Therapeutische Grundlagen im Fachgebiet Pflegewissenschaft. Seit 2013 ist sie Präsidentin des DBfK.

Prof. Dr. med. Reinhard Busse MPH ist Universitätsprofessor für Management im Gesundheitswesen an der Fakultät Wirtschaft und Management der Technischen Universität Berlin, Fakultätsmitglied der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Co-Direktor des European Observatory on Health Systems and Policies. Seine Forschungsschwerpunkte sind Gesundheitssystemforschung, insbesondere im europäischen Vergleich, zum Spannungsfeld zwischen Markt und Regulation sowie zum Performance assessment, Versorgungsforschung (Vergütungsmechanismen, Integrierte Versorgung, Rolle von Pflegepersonal), Gesundheitsökonomie sowie Health Technology Assessment (HTA). Seit 2011 ist er Editor-in-Chief des internationalen Peer-Review-Journals „Health Policy“, seit 2012 Leiter des BMBF-geförderten Gesundheitsökonomischen Zentrums Berlin (BerlinHECOR) und seit 2022 Mitglied der „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“. Er war Sprecher des Direktoriums der Berlin School of Public Health (BSPH; 2015-2018) und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö; 2016/17).

Prof. Dr. med. Reinhard Busse MPH im Interview

Prof. Dr. Med. Dietrich Grönemeyer im Interview

Prof. Dr. Med. Dietrich Grönemeyer ist praktizierender Arzt, Autor zahlreicher Bestseller und war Professor für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke. Seit 1997 ist der Rückenexperte Leiter des Grönemeyer Instituts für Mikrotherapie in Bochum. Außerdem ist er Vorstand des Wissenschaftsforums Ruhr. Das ZDF strahlt seit Oktober 2012 viermal jährlich die Sendung “Dietrich Grönemeyer - Leben ist mehr!” aus.

„Der medizinische Fortschritt rast. Spezialisierung und Technisierung rauben einem fast den Atem – so schnell entwickeln sie sich. Der Körper gerät mehr und mehr in den Fokus, der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist aber leider aus dem Blick. Doch der Mensch ist keine Maschine und Heilung keine “Reparatur”. Vertrauen, Empathie, Information – das muss der Dreiklang sein.“

Dieses Zitat stammt von Dietrich Grönemeyer, einem der bekanntesten Ärzte Deutschlands. Grönemeyer macht sich für eine Synthese aus Hightech-Schulmedizin und Naturheilkunde stark. Nicht nur das Zusammenspiel der verschiedenen medizinischen Disziplinen, sondern auch die ganzheitliche Wahrnehmung von Körper, Geist und Seele stehen in seinem Blickfeld.

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse ist emeritierter Professor für Gerontologie und Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, die ihn zum Seniorprofessor distinctus (Professor auf Lebenszeit) ernannte. Sein Forschungsgebiet umfasst Entwicklungspotenziale und Kompetenz im Alter, Rehabilitation und Palliativversorgung älterer Menschen, Altersbilder im internationalen Vergleich, Fragen der Menschenwürde und des guten Lebens im Alter. Er war Mitglied des Deutschen Ethikrates, Vorsitzender der Altersberichtskommissionen der Bundesregierung, Vorsitzender der Kommission „Altern“ des Rates der EKD sowie Mitglied der Expertenkommission der Vereinten Nationen zur Erstellung des Weltaltenplans. Für seine Forschung und politische Beratungstätigkeit wurde Andreas Kruse mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse im Interview

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery im Interview

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery ist einer der prominentesten Standesvertreter der deutschen Ärzteschaft. Der Radiologe und ehemalige Oberarzt am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf engagiert sich seit mehr als 30 Jahren in der Berufspolitik und ist ein gefragter Gesprächspartner der Medien.

Als Bundesvorstand vertrat er von 1989 bis 2007 die Mitglieder der Ärztegewerkschaft Marburger Bund; seit 2007 ist er Ehrenvorsitzender des Verbandes. Nachdem er bereits von 2007 bis 2011 Vizepräsident der Bundesärtzekammer war, fungierte er im Anschluss bis 2019 als deren Präsident und war gleichzeitig ab 2015 stellvertretender Vorsitzender des Weltärztebundes. Seit Frühjahr 2019 führt Frank Ulrich Montogomery diesen Verband als Vorsitzender. Daneben war er von 2019 bis 2021 Präsident des Ständigen Ausschusses der europäischen Ärzte in Brüssel und von 2017 bis April 2022 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Apotheker- und Ärztebank.

Corinna Mühlhausen hat sich als Trend- und Zukunftsforscherin auf Gesundheitsmärkte spezialisiert. Ihr Fokus liegt auf Healthstyle, also der Frage, was Menschen dazu bewegt, sich eigenverantwortlich um Gesundheit und Wohlbefinden zu kümmern, was sie eigentlich wirklich unter Gesundheit verstehen und welche Werte und Megatrends die Entwicklungen in der Gesundheitsbranche selbst, aber auch in den gesundheitsassoziierten Branchen wie Medizintechnik, Sport, Ernährung oder Reisen antreiben. Die studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikatorin veröffentlicht seit rund 25 Jahren Bücher und Studien über den Gesundheitsmarkt und präsentiert die Ergebnisse ihrer Forschungen in Vorträgen und Workshops. Die Health-Report-Autorin lehrt Trend- und Zukunftsforschung an der Technischen Hochschule Lübeck sowie der Duisburger Mercator School of Management.

Corinna Mühlhausen im Interview

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